Kein Erfolg bei ADAC Rallye Niedersachen für Gropengiesser und Annemüller

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Chris Gropengiesser und Tina Annemüller bei der ADAC Rallye Niedersachen.

Bei der ADAC Rallye Niedersachen hatten Chris Gropengiesser und Tina Annemüller kein Glück mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo 9, der immer mehr an Leistung verlor und den beiden am Ende kein gutes Rennergebnis einbrachte.

Bad Emstal. Nach dem fulminanten Auftritt Ende Juli bei der Rallye Wartburg im Skoda Fabia R5 hieß es nun wieder für das Team des MSC Emstal e.V. im ADAC Chris Gropengiesser und Tina Annemüller, Fahrzeugmäßig wieder „Back to the Roots“. Denn beim 6. Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft der ADAC Rallye Niedersachsen rund um die Stadt Osterode im Harz, wurde wieder der altbekannte Mitsubishi Lancer Evo 9 eingesetzt.

Diese Veranstaltung mit ihren überwiegend schnellen Wertungsprüfungen mit vielen Abzweigungen, einem kleinen Schotteranteil und tiefen Cuts galt es fehlerfrei und ohne Reifenschäden an beiden Tage abzuspulen. Nach dem R5 Einsatz rund um die Wartburg hieß es sich wieder an den Mitsubishi zu gewöhnen, deshalb wurde auf der Freitagsetappe mit den beiden Wertungsprüfungen mit 8,6 Kilometer und 17,4 Kilometer kein großes Risiko eingegangen. Am Ende der ersten Etappe wurde der Mitsubishi auf Platz 13 der Gesamtwertung im Parc ferme (abgegrenzter Bereich im Motorsport unter Aufsicht der Rennleitung) abgestellt.

Am Samstag galt es elf Wertungsprüfungen zu absolvieren. Das Team fühlte sich immer wohler im Fahrzeug und konnte von Beginn des Tages die Pace (Geschwindigkeitsmaß in Form von Minuten pro Kilometer) in der Gruppe mitgehen. Doch letzten Endes half das alles nichts, denn ab dem ersten Regrouping (planmäßige Pausen im Rallye-Zeitplan) am Vormittag setzten die altbekannten Probleme wieder ein und der Evo verlor von Wertungsprüfung zu Wertungsprüfung an Leistung. Damit war der stetige Vorwärtsdrang des Duos eingebremst und sie wurden davon abgehalten ihr eigentliches Tempo zeigen zu können. Über jedes Erreichen des Ziels der jeweiligen Wertungsprüfungen waren sie froh, denn Aufgeben war keine Option, obwohl das Erreichen eines Top-Resultats in weite Ferne rückte. Ohne Fahrfehler und Reifenschäden, jedoch am Limit spulten die beiden die restlichen Wertungsprüfung nach und nach ab und erreichten am Ende des Tages das Ziel der Niedersachsen Rallye auf dem 9. Gesamtplatz.

„Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte Chris Groppengiesser im Ziel. „Leider hatten wir an diesem Wochenende wieder dieselben Probleme wie bei den Rallyes zuvor. Mehr war einfach nicht drin. Wir haben alles gegeben, was ging und wir waren ständig am Limit. Es ist sehr frustrierend das unsere Leistung dadurch nicht wiedergespiegelt wird und wir wieder unter Wert geschlagen wurden.“

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