112 – kommt schnell herbei

Niemand von uns mag sich gern vorstellen, wie es wre, wenn er vor seinem Zuhause steht, dass gerade brennt Niemand von uns mag sich ger

Niemand von uns mag sich gern vorstellen, wie es wre, wenn er vor seinem Zuhause steht, dass gerade brennt Niemand von uns mag sich gern vorstellen, wie es wre, einen Unfall zu verursachen und dem Fahrer im anderen Unfallwagen nicht helfen zu knnen, weil er eingeklemmt ist Und doch gibt es Menschen, die sich freiwillig immer wieder in diese Situationen versetzen. Es sind unsere Kameradinnen und Kameraden in den freiwilligen Feuerwehren unseres Landes, die sich in ungezhlten bungsstunden auf das Retten, Lschen, Bergen, Schtzen vorbereiten. Aus unterschiedlichen Motivationen heraus sind sie Mitglieder unserer Organisationen geworden, doch allen gemeinsam ist die stndige Hilfsbereitschaft fr meist fremde Menschen. In unserem Verein haben viele Vter den Idealismus an ihre Kinder weiter geben knnen. Denn dieser ist notwendig, wenn man ber viele Jahre bereit ist, immer zum Sttzpunkt zu eilen, wenn der Melder ruft. Das erfordert auch das Verstndnis aller Familienangehrigen, denn jeder Tag kann kurzfristig ganz anders verlaufen, als geplant. Fr uns in Wolfhagen bedeutet das nicht nur ca. 50 bungsabende, sondern auch zwischen 120 und 150 Alarmierungen pro Jahr.Vielleicht haben Sie schon einmal beim Einkaufen oder in einer Gaststtte beobachtet, wie pltzlich bei einem lauten Piepen jemand aufsprang und eilig davon lief. Es knnte ein Feuerwehrmitglied auf dem Weg zum Einsatz gewesen sein. Hat er/sie den Sttzpunkt erreicht, zieht er seine Schutzkleidung ber und nimmt in einem Einsatzfahrzeug Platz. Die meist kurze Anfahrt muss ausreichen, um sich auf die mgliche Situation einzustellen und qualifiziert Hilfe leisten zu knnen. Berichte ber Feuerwehreinstze haben Sie ganz sicher schon in Presse oder Fernsehen verfolgt. Am Ort des Geschehens wird die Arbeit von der ffentlichkeit eine Zeit lang wahrgenommen. Whrend der Nachlscharbeiten, dem Beseitigen von Unfallspuren oder dem Zusammenfegen verstreuter Materialien gehen die meisten Zuschauer wieder ihren normalen Ttigkeiten nach. Doch die Einsatzkrfte haben auch nach der Rckkehr in den Sttzpunkt noch allerhand zu tun: Schluche sind zu reinigen, zu trocknen und zu prfen. Die Fahrzeuge mssen wieder startklar gemacht werden. Atemschutzgerte werden geprft und gefllt. Schutzkleidung ist ggf. zu waschen. Jeder kann in die Situation geraten, Hilfe von der Feuerwehr zu bentigen. Und dann erwartet er, dass beim Anruf der Notrufnummer 112 schnell geholfen wird. Wir denken, mindestens jeder Autofahrer und jeder Hausbesitzer sollte sich berlegen, ob und wie er die Feuerwehr untersttzen kann. Jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 60 Jahren kann aktiven Dienst in der Feuerwehr verrichten. Nicht nur Mnner sind gern gesehen. Auch Frauen finden in den letzten Jahren verstrkt ihren Platz in den Einsatzabteilungen. Schauen Sie doch einfach mal vorbei! Aber auch eine passive Mitgliedschaft untersttzt die Arbeit der Freiwilligen. Fragen Sie Ihre Feuerwehr!

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