Kulturzeit im Generationenhaus Bahnhof Hümme

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Hereinspaziert zu einem bunten Mix aus Kabarett, Musik, Theater, Kunst und Lesungen: (v. li.) Peter Nissen, Beate Carl, Dirk Altmann und  Rudolf Gorejt.

Attraktives Jahresprogramm 2019 mit Kunst, Kultur, Musik und Ausstellungen.

Hümme. Vor über einem Jahrzehnt hat die damalige Initiative „Unser Dorf“ in Hümme das Kulturzeit-Programm ins Leben gerufen. Mittlerweile ist die Reihe fest im nordhessischen Veranstaltungsreigen etabliert. Schauplatz der meisten Gastspiele, Konzerte und Auftritte ist das Generationenhaus Bahnhof Hümme. Mit rund 18.000 Gästen konnte man hier im vergangenen Jahr einen neuen Besucherrekord aufstellen. Eine Marke, die der Verein „Generationenhaus Bahnhof Hümme“ in diesem Jahr natürlich toppen möchte. Dessen Vorstandsmitglieder präsentierten jetzt die Veranstaltungen für das Jahr 2019.

„Ich denke, wir haben erneut ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Es wird wieder ein bunter Mix aus Kabarett, Musik, Theater, Reiseberichten, Lesungen und Kunstausstellungen – da ist für jeden etwas dabei“, so Peter Nissen, Vorsitzender des Vereins Generationenhaus. Beteiligen will man sich auch am – alle zwei Jahre stattfindenden – Diemelradwegtag und der Reihe „Hör mal im Denkmal“. Neu im Programm ist die „weiße Tafel“, bei der Menschen in lockerer Atmosphäre zusammen ein Mahl einnehmen. Einzige Bedingung ist, sich ganz weiß zu kleiden.

Die Schwerpunkte der Veranstaltungen liegen im Frühjahr und im Herbst, „in den Sommerferien setzen wir aus“, ergänzt Beate Carl, stellvertretende Vorsitzende des Vereins. Alle Termine finden im Bahnhof statt. Rund 900 Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art gehen hier im Jahr durch; das Generationenhaus hat sich als Auftrittsort etabliert. Peter Nissen: „Mittlerweile müssen wir nicht mehr suchen, sondern können uns aus den unterschiedlichen Angeboten bedienen.“

Los geht es bereits am kommenden Samstag, 19. Januar, mit der neuen Kunstausstellung in den Räumen des Veranstaltungshauses. Die Hümmer Malerin Siegrid Lenzing wird ihre Werke präsentieren, das Herkules Ensemble aus Kassel umrahmt die Vernissage musikalisch. „Wir bleiben weiterhin bei zwei Kunstausstellungen im Jahr“, erklärt Dirk Altmann. Und so werden im August die gemalten Bilder gegen Fotos des Fotografen Thomas Pflaum getauscht. Titel seiner Ausstellung, die sich mit dem Ruhrgebiet im ausklingenden Kohle-Stahl-Zeitalter auseinander setzt: „Leben ohne Kohle“.

Bernd Gieseking kommt auch in diesem Jahr wieder mit seinem satirischen Jahresrückblick „Ab dafür“ am Freitag, 15. Februar ins Generationenhaus. Karten im Vorverkauf kosten 15 Euro zzgl. Systemgebühr.

Ein Jazzkonzert vom Feinsten gibt es am Samstag, 2. März im Bahnhof. Der Stern nennt Trioscence „die neuen jungen Gesichter des deutschen Jazz“. Die melodiebetonte Mischung aus Jazz, Fusion, Folk und World Music überzeugt nicht nur Kenner, sondern auch jene, die mit Jazz bislang wenig anfangen konnten. Im Vorverkauf gibt es Karten für 25 Euro zzgl. Systemgebühr.

Am Freitag, 22. März gibt es eine spannende Lesung mit Foto-Show über die Bergsteigerlegende Bernd Arnold. Der Eintritt beträgt 7 Euro.

Coverrock aus Hofgeismar mit den Supersurfers wird am Freitag, 5. April präsentiert. Der Eintritt ist frei. Zum Diemelradweg-Tag am Sonntag, 12. Mai wird wieder ein buntes Programm im Bahnhof Hümme geboten. So wird es natürlich ein breites Essens- und Getränkeangebot geben und der umgebaute Güterschuppen zum Jugendraum und die Kunstausstellung im Bahnhof können besichtigt werden. Nachmittags gibt es ein kleines Konzert des Volkschors Hümme und eine Kuchentafel mit selbstgebackenem Kuchen.

Der bekannte Buchautor Fredy Gareis liest aus seinem neuen Buch „König der Hobos - Unterwegs mit den Vagabunden Amerikas“ am Freitag, 14. Juni und Richie Arndt spielt den Railroad Blues. Fredy Gareis reiste drei Monate mit diesen Überlebenskünstlern, Landstreichern und Vagabunden durch ein Amerika, das die wenigsten kennen. Der Eintritt beträgt 8 Euro.

Ganz nach dem Vorbild der „White Dinner“-Veranstaltungen in aller Welt wird am Sonntag, 16. Juni 2019 ab 12 Uhr vor der Kulisse des historischen Hümmer Bahnhofs an einer langen Tafel stilvoll gespeist. Eingeladen sind alle Menschen, die gerne in lockerer aber stilvoller Atmosphäre zusammen ein Mahl einnehmen wollen. Einzige Bedingung ist, sich ganz in weiß zu kleiden. Ob extravagant, witzig, skurril oder einfach ganz klassisch, das bleibt jedem selbst überlassen - nur weiß sollte es sein. Dazu gibt es Livemusik mit VoGiBa.

Ab August wird die nächste Ausstellung in den Räumen des Generationenhauses gezeigt. Thomas Pflaum, noch bekannt von der Ausstellung „Dampfzeit“, zeigt seine neue Fotoausstellung „Leben ohne Kohle. Zum Tag des Offenen Denkmals kommt auch in diesem Jahr wieder eine hochkarätige Kabarettaufführung in der hessenweiten Reihe „Hör-mal im Denkmal“ ins Haus.

Der Projektchor Stammen zeigt sein neues, vielseitiges Programm mit dem Titel „Gänsehaut“ am 21. September. Es beinhaltet eine musikalische Reise durch die Zeit mit Liedern aus Rock, Pop und Schlager. Dazu gibt es eine unterhaltsame Moderation, begleitet von eindrucksvollen Bildern. Der Eintritt ist frei.

Märchentheater am Märchenlandweg hat in Hümme Tradition und ist auch in diesem Jahr zu Gast. Das Spielraum-Theater zeigt „DAS TRAUMFRESSERCHEN“ von Michael Ende für Kinder ab 3 Jahren.

Im Herbst gibt es natürlich auch wieder einen Rockabend im Bahnhof mit der Kasseler Band The Prisoners.  Der Eintritt ist frei. Nach den tollen Jazz-Abenden der Vorjahre wird die Jazz-Combo der Hofgeismarer Musikschule erneut im Bahnhof Hümme aufspielen und bilden wieder den Abschluss des Kulturprogramms. Am Freitag, 29. November sollen unter dem Motto „ALL YOU NEED IS MUSIC“ nicht nur die Kenner des Jazz angesprochen werden. Auch hier ist der Eintritt frei.

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