Landkreis Kassel: Erstmalig Patient am Coronavirus gestorben

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Am Montagnachmittag ist im Kasseler Klinikum erstmals ein Mann am Coronavirus gestorben.

Im Landkreis Kassel gibt es den ersten Toten, der am Coronavirus gestorben ist. Der Mann stammt aus dem Kreisteil Hofgeismar und litt unter Vorerkrankungen.

Landkreis Kassel. Der 81-jährige Mann verstarb am 31. März am Nachmittag im Klinikum Kassel. Er wurde die vergangenen Tage medizinisch behandelt. Gestern (14 Uhr) meldete das Hessische Ministerium für Soziales und Integration 82 bestätigte Fälle im Landkreis Kassel und 83 in der Stadt Kassel. Im Vergleich zu gestern stieg die Zahl im Landkreis auf 86 Corona-Patienten. In der Stadt bleibt es bei 83 Patienten.

Lesen Sie auch: Das Kasseler Klinikum koordiniert regionale Versorgung.

41 Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten, sind wieder gesund. 21 stammen aus der Stadt Kassel, 20 aus dem Landkreis.

Hier berichtet der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes und Anästhesie-Oberarzt Torsten Müller von seiner Arbeit in Zeiten des Coronavirus.

Kasseler Klinikum ist einer von drei Standorten in Hessen, die Menschen auf das Coronavirus testen

Das Labor im Klinikum Kassel ist derzeit im Corona-Dauerbetrieb. Das Klinikum ist einer von nur drei Krankenhausstandorten in Hessen, die COVID-19 Tests durchführen können. Auf dem Tisch vor Dr. Marcus Thomé liegen vier Telefone. Eines davon klingelt dieser Tage fast immer. Für den Virologen und Chefarzt der Infektionsdiagnostik und Klinischen Mikrobiologie am Klinikum Kassel sind es aufregende Zeiten. Dr. Thomé und sein Team aus acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen in Sachen Coronavirus an vorderster Linie. Im Dauerbetrieb untersuchen sie in zwei unscheinbaren Laborräumen täglich hunderte Proben, die Aufschluss darüber geben, ob eine Person infiziert ist.

Es wird schnell und präzise gearbeitet, die Stimmung ist trotz der Belastung weiterhin gut. Im Normalbetrieb einer Klinik der Maximalversorgung spielt die Labormedizin eine eher zurückgenommene Rolle. Seit gut zwei Wochen jedoch rückt die Mannschaft um Dr. Thomé in den Mittelpunkt. „Verglichen mit einer Fußballmannschaft nehmen wir die Rolle des Torwarts ein", erklärt Dr. Marcus Thomé. „Die meiste Zeit des Spiels stehen wir nicht so sehr im Fokus, doch im entscheidenden Moment dürfen wir keinen Fehler machen und den Ball ins Netz lassen."

Die ganze Geschichte können Sie hier nachlesen.

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