Zum 10. Mal: "Wilde Wochen" im Habichtswald

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Start zu den "Wilden Wochen" im Habichtswald

Auch in Corona-Zeiten: Köche, Hoteliers und Fleischer laden zu regionalen Spezialitäten ein.

Eine regionale Spezialitätenschiene mit einem klingenden Namen und dem Potential, die touristische Wertschöpfung in der Region zu steigern. Mit diesem Ansatz trafen sich 2011 der damals neue Geschäftsführer des Naturparks Habichtswald, Jürgen Depenbrock und Stefan Frankfurth, dem damaligen Inhaber und Chef des Parkhotels Emstaler Höhe. Schnell war man sich einig: das Thema Wildschwein hat dieses Potential und das ständig steigende Angebot braucht eine entsprechende Vermarktung. Das Habichtswaldschwein war geboren. Und mit ihm die „Wilden Wochen im Naturpark Habichtswald“. Mit einem Aktionszeitraum von drei Wochen starteten die „Wilden Wochen“ im Jahr 2011; die Idee kam auf Anhieb bei den Gästen so gut an, dass man den Aktionszeitraum verlängerte. Dieses Jahr starten die Wilden Wochen in ihre 10. Saison. Vom 19. September bis 15. November 2020 signalisiert das für die Aktion typische Holzschwein erneut, welche Gastronomen, Hoteliers, Metzger und Direktvermarkter ihren Gästen Spezialitäten vom Habichtswaldschwein bieten. Das hölzerne Symbol erhielten die Vertreter der teilnehmenden Betriebe jetzt bei der Eröffnungsveranstaltung im Parkhotel Emstaler Höhe, wo Gastgeber Lukas Frankfurth die Runde mit facettenreichen Kreationen rund um das Habichtswaldschwein erwartete. Stefan Frankfurth - heute Bürgermeister der Gemeinde Bad Emstal - skizzierte noch einmal die Historie der „Wilden Wochen“. Corona-bedingt seien in diesem Jahr etwas weniger Anbieter dabei, doch trotz „etwas reduzierter Mannschaftsstärke“ wolle man ein positives Zeichen setzen. „Denn es ist wichtig, gerade in diesen Zeiten weiter zu machen“, bestätigte Jürgen Depenbrock.

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