Mehr als 11.000 Besucher bei den Öko-Feldtagen

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Landwirtschaftsministerin Priska Hinz brachte ihre Vision von 25 Prozent Ökolandbau im Jahre 2025 in Hessen zusammen mit anderen Vertretern der Branche auf eine riesige Leinwand.

Staatsdomäne Frankenhausen gibt Staffelstab weiter an die Hessische Staatsdomäne Gladbacherhof.

Grebenstein. Die zweiten bundesweiten Öko-Feldtage knüpfen an den großen Erfolg der ersten an. Mehr als 11.000 Besucher erleben am ersten Juli-Wochenende die Innovationskraft und Vielfalt der ökologischen Landwirtschaft auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, dem Lehr- und Versuchsbetrieb der Universität Kassel. Die Highlights der Veranstaltung: Maschinenvorführungen, Neuentwicklungen und Prototypen in Tierhaltung, Pflanzenbau und –zucht sowie die Fachforen. Bevor die hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz den Treffpunkt der ökologischen Landwirtschaft eröffnete, brachte sie ihre Vision von 25 Prozent Ökolandbau im Jahre 2025 in Hessen auf eine riesige Leinwand. „Die ökologische Landwirtschaft gewinnt immer mehr an Bedeutung und dazu tragen die Öko-Feldtage bei“, sagte Hinz als der Pinsel wieder gegen das Mikrofon getauscht war. „Neue Wege in der Tierhaltung, neue Sorten, und Fruchtfolgen als Reaktion auf die Klimakrise: All das wird hier zwischen Landwirten, Forschenden und Politikern auf dem Feld, im Stall und in Foren diskutiert“. Bei idealem Wetter machten sich über 11.000 Besucher auf den Weg nach Frankenhausen, um zu sehen, was die ökologische Landwirtschaft zu bieten hat – darunter auch viele konventionell wirtschaftende Kollegen und zahlreiche Studierende und Auszubildende. Besonders groß waren die Besucherzahlen bei den Maschinenvorführungen, den Neuentwicklungen und den Fachforen: Hier verbinden sich moderne Technik, neues und traditionelles Wissen. Viele kamera- und GPS-geführte Hacken standen im Fokus des Interesses. Ein weiteres Highlight der Feldtage waren die zahlreichen Demoparzellen der Aussteller und die Landessortenversuche zu Ackerbohne, Weizen, Triticale, Mais und Kartoffeln. „Wir freuen uns, dass die Öko-Feldtage schon beim zweiten Mal zu einer etablierten Plattform für alle Landwirt*innen geworden sind, um das Wissen zwischen Praxis und Forschung zu teilen“, resümiert Projektleiter Carsten Veller von der FiBL Projekte GmbH nach der Veranstaltung und gibt eine Überraschung für die Feldtage in zwei Jahren bekannt: „Nachdem wir die Öko-Feldtage nun zwei Mal sehr erfolgreich auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen veranstaltet haben, übernimmt für 2021 ein neuer Betrieb den Staffelstab: Die Hessische Staatsdomäne Gladbacherhof, der Lehr- und Versuchsbetrieb der Universität Gießen.“

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