Mehr gesungen und gelacht als gemährt

Von JOCHEN SCHNEIDERHomberg. Etwa 500 Kehlen waren in der Homberger Stadthalle stark gefordert. Allerdings nicht, um Unmut Luft zu machen. Nein! Es w

Von JOCHEN SCHNEIDER

Homberg. Etwa 500 Kehlen waren in der Homberger Stadthalle stark gefordert. Allerdings nicht, um Unmut Luft zu machen. Nein! Es wurde gesungen und gelacht anstatt lang gemhrt. Detailfragen standen im Mittelpunkt bei der letzten Brgerversammlung vor dem Groereignis.

Vorfreude berwiegt

Die Vorfreude berwog. Absolut berzeugend: Brgermeister Martin Wagner und sein Hessentagsbeauftragter Joachim Bottenhorn. Sie dominierten das Podium vor groem Publikum. Es wurde klar: Hier sind zwei Partner am Werk, die zwar schonmal Kontrahenten waren, aber jetzt fr ihre Stadt kompromisslos an einem Strang ziehen. Auch die anderen auf dem Podium lieen kaum eine Frage ungeklrt: Der erste Polizeihauptkommissar Werner Mutz, Karsten Horn vom Ordnungsamt, zustndig fr die Hessentagsstrae, Ordnungsamtsleiter Helmut Wagner, Heike Knauff vom NVV und nicht zuletzt Alexander Wilhelm, PG-Leiter Infrastruktur beim Wasserverband Homberg.

Rckzugsrume oder Toilettencontainer?

Er prgte den Begriff Rckzugsrume, das Wort Toilettencontainer ging nur dem Brgermeister ber die Lippen. Meister der Pointen war Bottenhorn. Schote Nummer eins: Das Langhaus in Wernswig sieht nach 7.000 Jahren immernoch besser aus als der Saustall in der Untergasse. Den Alten Friedhof taufte er kurzerhand in Stadtpark um. Das hrt sich besser an.

Eine schne Geste

Eine schne Geste kam von Rathauschef Wagner: Nach der Brgerfrage, ob es denn nicht nur fr die Grokopferten, sondern auch fr normale Leute beim Hessentagsumzug am Sonntag, 15. Juni, eine Tribne gibt, verloste er spontan sechs Pltze auf der Ehrentribne.

Dauer-Shuttle-Bus-Pendeln htte 200.000 Euro gekostet

Weite Fuwege standen auerdem im Raum. Wie komme ich vom Eichenweg zum Mhlhuser Feld? Das sind vier Kilometer. Sehr weit fr ltere. Brgermeister Wagner verwies auf die Buslinie zwischen Mhlhuser Feld und Marktplatz. Auch hoch auf den Schlossberg fhrt ein Shuttle-Bus. Ansonsten habe Homberg aus Kostengrnden auf das Dauer-Buspendeln verzichtet. Wagner: Das htte uns mindestens 200.000 Euro gekostet.

Zeiten kollidieren

Kaum Gemurre kam ansonsten wegen der Sperrung der Altstadt. Ordnungsamtsleiter Wagner erluterte sie. Und die bekannten Einfallstraen beim Hessentag. Die K36 bleibt bei Groveranstaltungen in der Arena gesperrt. Ein Problem fr Berufsttige: Zwar ist die Stadt morgens von fnf bis 9.30 Uhr fr Autos geffnet, die ffentlichen Parkpltze aber erst ab 9.30 Uhr. Wer rein fhrt, kommt nach Feierabend nicht wieder raus. Und drauen ist zu Arbeitsbeginn das Parken noch nicht mglich. Brgermeister sagte dazu, die Freiheit sei jederzeit befahrbar und auch am Stellberg gebe es Mglichkeiten.

Homberger feiern bereits am Tag vor der Erffnung

Den Auftakt des Hessentages feiern die Homberger bereits donnerstags am Abend des 5. Juni Sommer, Sonne und Schlagerspa im HR-Zelt an der Wallstrae. Bottenhorn: Das Zelt fasst 500 Leute, wir sollten mit 2.000 da aufschlagen. Und zum Schluss wurde wie am Anfang mit Jrgen Meier aus dem neuen Liederheft zum Hessentag gesungen.

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