Mehr Ladesäulen sollen E-Mobilität fördern

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Stadt Hofgeismar will mit Betreibern von Ladestation kooperieren.

Hofgeismar. Immer mehr Menschen tragen sich mit dem Gedanken oder bewegen sich bereits „elektrisch“ mit dem Fahrrad, dem Auto oder Roller. Elektromobilität liegt bei den Individualverkehrsmitteln sowie den öffentlichen bzw. Massenverkehrsmitteln, wie Bus und Bahn sehr im Trend und immer mehr Menschen steigen auf die alternative Antriebsart um, emissionsarm und leise. Wie kann es gelingen, mit einer guten Ladeinfrastruktur Elektromobilität für Jedermann zu ermöglichen - einfach, praktisch und in direkter Nähe zum Wohnort? Vor diesem Hintergrund hat sich die Stadtverordnetenversammlung Hofgeismar einstimmig dafür ausgesprochen, städtischerseits Gespräche mit Betreibern von Ladestationen aufzunehmen, um das lokale Angebot zu verbessern. Grundsätzlich werden zwei Nutzergruppen differenziert: Der Elektroautobesitzer, der im eigenen Ein- oder Zweifamilienhaus wohnt und der Mieter oder Eigentümer im städtischen Wohngebiet ohne eigenen Parkplatz. Einfamilienhausbesitzer haben die Möglichkeit, durch die Anbringung einer Wallbox, ihr Auto komfortabel Zuhause zu laden. Mieter oder Eigentümer in Mehrfamilienhäusern sind jedoch meistens auf die öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen. In den städtischen Wohngebieten, wo der größte positive Effekt für eine emissionsfreie Stadt oder Gemeinde mit Elektroautos erzielt werden kann, mangelt es zu 99 % an Ladeinfrastruktur, somit bleibt es vielen Bürgern verwehrt, auf ein E-Auto umzusteigen. Diese Herausforderung gilt es zu meistern, damit auch den Bürgern ohne eigene Garage oder Stellplatz Lademöglichkeiten zur Verfügung stehen.

„In ersten Kontakten zwischen der Stadt und der Firma On Charge, die sich darauf spezialisiert hat, öffentliche Ladesäulen in Wohngebieten zu schaffen, konnten positive Ideen ausgetauscht werden“, heißt es aus dem Rathaus. So gibt es Standortvorschläge, an denen die Stadt Hofgeismar die Errichtung von Ladesäulen an öffentlichen Stellplätzen zulassen könnte. In dieser Kooperation könne Bürgern, die auf öffentliche Parkflächen angewiesen sind, durch öffentlich zugängliche Ladesäulen im Wohngebiet der Umstieg auf Elektromobilität ermöglicht werden.

Registrieren lassen und Standort vorschlagen 

Das Verfahren: Wer in einem Mehrfamilienhaus, Reihenhaus oder in einer Wohnsiedlung wohnt und keine Möglichkeit hat, sein Elektroauto zuhause zu laden, kann sich für die kostenlose Errichtung einer öffentlichen Ladesäule in seiner Straße unter www.on-charge.com registrieren. Die weiteren Schritte erfolgen dann durch das Unternehmen. Dies bietet zum Beispiel Anwohnern in den Bereichen der Kernstadt oder Stadtteilen mit enger Bebauung in den historischen Kernen die Möglichkeit, Ladestellen im unmittelbaren Umfeld der Wohnung zu bekommen. On Charge prüft den vorgeschlagenen Standort auf die Umsetzbarkeit an dem vorgeschlagenen Standort und errichtet, wenn alle Kriterien erfüllt werden, eine öffentliche Ladesäule.

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