Mitglieder-Motivationsschub

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Hümme. Auf der Hümmer Bahnhofsbaustelle tut sich was und das Projekt sorgt gleichzeitig für überaus positive Schlagzeilen: Es erhält den Förderpreis.

Hümme. Wenn das keine guten Nachrichten sind: Auf der Hümmer Bahnhofsbaustelle tut sich was und das Projekt sorgt gleichzeitig für überaus positive Schlagzeilen: Nach vielen Arbeitseinsätzen der Mitglieder des Hümmer Generationsvereins rückte unlängst erstmals eine Fachfirma an, um mit Hilfe eines Schubsteigers mehrere Schornsteine Stein für Stein zu demontieren. Doch nicht nur dieser offizielle Baubeginn gab einen gehörigen Motivationsschub für die Motoren des Konzepts und die vielen Helfer, die Vorort unentgeltlich die Ärmel hoch krempelten und schufteten, um es voran zu bringen.

Es ist Anerkennung von außen, die besonders puscht. Markus Mannsbarth, den die Hofgeismarer SPD gerade ins Rennen um die Sattler-Nachfolge bei den nächsten Bürgermeisterwahlen schickte, brachte das Vorhaben im Mai auf den Weg. Gemeinnützige Körperschaften, sprich: Vereine, Verbände oder Organisationen, aus dem E.ON Mitte Netzgebiet hatten sich um Fördermittel der Stiftung zu einem der ausgeschriebenen Bereiche "Heimatpflege und Heimatkunde", "Kunst und Kultur" oder "Wissenschaft und Forschung" bewerben können.

Die Hümmer Bewerbung punktete beim Kuratorium, das das Projekt zu einem der Preisträger der diesjährigen Stiftungsausschreibung erklärte. Verbunden damit ist eine Förderung in Höhe von 5000 Euro. Die haben die Hümmer bereits fest verplant. "Diese Summe soll für die ersten Einrichtungsgegenstände im Generationenhaus Bahnhof Hümme verwendet werden", erklärt Ortsvorsteher Peter Nissen. Den entsprechenden Scheck gibt’s am 18. Dezember von der Unternehmensleitung der E.ON Mitte AG in Kassel. Der Vereinsvorstand wird bei dieser Gelegenheit nicht nur den Preis entgegennehmen, er kann zudem sein vorbildliches Projekt einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen.

Helfer gesucht

Hände in den Schoß legen, ist nicht! Das Hümmer Prestigeprojekt soll voran getrieben werden. Die nächsten Arbeitseinsätze sind bereits fest eingeplant. An den Samstagen, 23. November und 7. Dezember soll’s zur Sache gehen. Der Verein freut sich über jeden, der mit anfasst und weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass keine handwerklichen Vorkenntnisse erwartet werden. "Es geht um leichtere – oftmals unterstützende – Tätigkeiten. Mithelfen kann jeder, um bei der Entstehung des Generationshauses Bahnhof Hümme mitzuwirken", motiviert Nissen.

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