A 44: Mutmaßliche Flucht nach Unfall mit Schwerverletztem

Am Mittwochmorgen kam es auf der A 44 im Landkreis Kassel zu einem Unfall, bei dem ein 21-jähriger LKW-Fahrer aus Dortmund schwer verletzt wurde. Die Polizei fahndet nun nach dem Unfallverursacher.

Landkreis Kassel. Die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Autobahn 44 im Landkreis Kassel am Mittwochmorgen lautet: Eine schwerverletzte Person und insgesamt rund 34.000 Euro Sachschaden. Der mutmaßliche Unfallverursacher, der Fahrer eines Sattelzuges, soll nach dem Unfall einfach weitergefahren sein. Nach ihm wird nun gefahndet. Die Polizei erhofft sich Hinweise auf den Unbekannten. Seit ca. 11 Uhr ist die Fahrbahn, die wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten teilweise gesperrt war, wieder frei.

Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Unfall gegen 4.30 Uhr. Zu dieser Zeit war ein 21 Jahre alter LKW-Fahrer aus Dortmund seinen Angaben zufolge auf dem rechten der beiden in Richtung Dortmund führenden Fahrstreifen unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Bad Wilhelmshöhe und Zierenberg soll ein unbekannter Sattelzug links an ihm vorbeigefahren sein. Beim Wiedereinscheren auf den rechten Fahrstreifen soll der Unbekannte ihn dann geschnitten haben, ohne mit ihm zusammenzustoßen. Dennoch verlor der 21-Jährige die Kontrolle über seinen LKW, geriet ins Schleudern und kam im rechten Straßengraben auf der Seite zum Liegen. Hierbei wurde er schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Kasseler Krankenhaus. Nach jetzigen Erkenntnissen sollen die Verletzungen nicht lebensbedrohlich sein. Der unbekannte Unfallverursacher soll, ohne anzuhalten, weiter auf der A 44 in Richtung Dortmund gefahren sein. Der verletzte LKW-Fahrer konnte keine Hinweise auf den Flüchtigen geben.

An dem umgekippten LKW entstand Schaden in Höhe von rund 30.000 Euro. Weitere 4.000 Euro Sachschaden durch den ins Schleudern geratenen LKW entstanden an ca. 100 Metern Leitplanke und zwei Leitpfosten.

Der Verkehr in Richtung Dortmund konnte trotz Teilsperrung fließen, wobei es zeitweise zu einem drei Kilometer langen Rückstau kam.

Die mit den Ermittlungen betrauten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal bitten mögliche Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf den flüchtigen Unfallverursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 0561 - 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

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