Neubau der Weserbrücke in Bad Karlshafen

Neue Verbundfertigteile werden aufgestellt. Ab Dienstag: Stundenweise Sperrung der Weserbrücke

Bad Karlshafen. Der Neubau der Weserbrücke in Bad Karlshafen startet in die heiße Phase. „Ab dem 24. April werden die Verbundfertigteilträger für die neue Brücke auf die bereits fertiggestellten Behelfsunterbauten aufgelegt“, informiert Kreispressesprecher Harald Kühlborn. Die vier Beton-Brückenteile werden an drei Tagen aufgelegt. Dafür muss die vorhandene Weserbrücke jeweils für rund 90 Minuten voll gesperrt werden, denn der Schwerlast-LKW, der die Brückenteile anliefert, muss für die Auflegearbeiten mittig auf der Brücke stehen. Die Hauptachsen des LKWs bleiben dabei im Bereich der alten Pfeiler. Mit Schwerlast-Kränen, die im Bereich der hinteren Achsen angebracht sind, erfolgt dann die Verlegung. Die Weserbrücke wird am Dienstag, 24. April, zwischen 6.30 und 8 Uhr, zwischen 9.30 und 11 Uhr, zwischen 12.30 und 14 Uhr sowie zwischen 15.30 und 17 Uhr gesperrt. Diese Sperrzeiten gelten auch für die beiden anderen Auflegetage am 26. und 28. April. Der Fußgängerverkehr ist während der Sperrzeiten über die Brücke möglich. Kühlborn: „Wir bitten die Anlieger in der Gartenstadt um Verständnis für diese Einschränkung – ohne Sperrung lassen sich die Arbeiten nicht durchführen“.

Die Stahlverbundträger werden jeweils in der Nacht vor dem Einbau nach Bad Karlshafen transportiert. Hierfür ist eine halbseitige Sperrung mit Signalanlage auf der Bundesstraße 80 vor der Ortslage von Bad Karlshafen erforderlich. „Diese 400 Meter Park- und Lagerfläche wird für rund zwei Wochen benötigt“, kündigt der Kreispressesprecher an. Die einzelnen Verbundfertigteilträger haben ein Gewicht von rund 75 Tonnen, eine Länge von circa 46 Metern und eine Breite von 2,80 Meter. Wenn die neuen Brückenteile aufgelegt sind, werden noch die Brückenkappen hergestellt und Geländer angebracht. Ab August wird dann der Verkehr über die Behelfsbrücke geleitet und die alte Brücke inklusive Unterbau abgerissen. Für März 2019 ist dann eine vierzehntägige Vollsperrung vorgesehen. In diesen zwei Wochen wird der neue Brückenüberbau von der Behelfsbrücke auf die neuen Unterbauten verschoben. Die gesamte Baumaßnahme wird von Hessen Mobil geplant und koordiniert; die Kosten belaufen sich auf rund 10,5 Millionen Euro.

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