Neuer Hofladen in der Staatsdomäne Frankenhausen

Ökolandbau Modellregion Nordhessen ist am Samstag um eine Attraktion reicher

Grebenstein. Die Ökolandbau Modellregion Nordhessen ist um eine Attraktion reicher: am Samstag, 8. April, wird der Hofladen der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen wiedereröffnet. Die Räume wurden renoviert und der Vorplatz aufwändig neu gestaltet - zusammen mit dem historischen 'Amtshaus', in dem der 'neue' Laden am alten Platz wieder zu finden ist. Zur feierlichen Neueröffnung des Hofladens um 11 Uhr sind alle Interessierten eingeladen.

Der Laden bietet vielfaltige hofeigene Bio-Produkte. An die zugekauften Waren werden besondere Bedingungen gestellt: sie sind biologisch, regional und fair sowie von guter Qualität. Katharina Mittelstraß, Leiterin des Hofladens, will 'Spitzenprodukte' verkaufen, die nicht im Supermarkt zu finden sind. Die 'Ökolandbau Modellregion Nordhessen' unterstützt das Konzept und stellt die Kontakte zu weiteren regionalen Bio-Produzenten her.

„Slow Shopping“ als Konzept „Slow Shopping“ steht ebenfalls im Mittelpunkt des neuen Konzepts: Einkaufen im Hofladen soll ein entspanntes, besonderes Erlebnis sein, ohne dabei in Stress zu geraten. Daher werden im Zuge der Neueröffnung die Öffnungszeiten um einen Tag erweitert, so dass künftig am Donnerstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 14 Uhr eingekauft werden kann. Die Räumlichkeiten des Hofladens sind gemütlich und laden sowohl in der Sitzecke im Laden, als auch auf dem neu gestalteten Hofplatz zum Verweilen ein.

Die Produkte bieten aber noch mehr: „Echte Fairness, echte Nachhaltigkeit und echte Regionalität. Wir streben an, dass die Produkte über die ganze Handelskette fair, nachhaltig und möglichst regional produziert und gehandelt werden“, so Dipl. Agrar-Ingenieurin Mittelstraß. „Die von uns angebotenen handwerklichen Erzeugnisse müssen stets im Zusammenhang mit ihrer Herstellung gesehen werden.“ Silke Flörke, Koordinatorin der Ökolandbau Modellregion ergänzt: Unter dem Slogan „Unsere regionalen Erzeuger haben ein Gesicht!“ entstanden Tafeln der regionalen Biobetriebe um diese für den Verbraucher sichtbar zu machen. „Uns sind die Informationsbildung und die Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig. Es wird Ausstellungen zu besonderen Themen geben, Info- u. Erzeugertage, Informationen zu den Produkten sowie regelmäßige Führungen und Mitmachaktionen- je nach Nachfrage“.

Rubriklistenbild: © Krümler

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