1. Nordhessischer Naturschutztag

Zierenberg/Habichtswald. Nicht nur der Schutz der natrlichen Lebensgrundlagen und der nordhessischen Kulturlandschaft bewegt die haupt- und ehre

Zierenberg/Habichtswald. Nicht nur der Schutz der natrlichen Lebensgrundlagen und der nordhessischen Kulturlandschaft bewegt die haupt- und ehrenamtlichen Naturschtzer in Nordhessen. Auch der ehrenamtlich Naturschutz selbst steht vor groen Herausforderungen in den nchsten Jahren, stellt Lothar Nitsche von der Nordhessischen Gesellschaft fr Naturkunde und Naturwissenschaften e.V. (NGNN) beim ersten Nordhessischen Naturschutztag im Brgerhaus Zierenberg fest. Die groe Zahl der Teilnehmer zeige, dass die Veranstalter mit dem Schwerpunktthema Ehrenamt im Naturschutz ins Schwarze getroffen haben, so Nitsche weiter.

Es sei zwar gelungen, in die Vorbereitung des Naturschutztages rund 30 Institutionen und Organisationen einzubinden, die sich um den Erhalt kultureller, sozialer und kologischer Werte in der Region kmmern. Nitsche: Eine Reihe von ehrenamtlichen Einrichtungen, die lange Zeit den Naturschutzgedanken in Nordhessen gefrdert und geprgt haben, existieren heute nicht mehr oder haben groe Probleme, da ihre Mitgliederstruktur beraltert ist. Daher sei der Naturschutztag Nordhessen selbst bereits ein guter Anlass, durch die Prsentation der im und vom ehrenamtlichen Naturschutz geleisteten Arbeit, Werbung fr diese Art ehrenamtlichen Engagements zu betreiben.

Erfolgreicher Naturschutz, der sich dadurch auszeichnet, dass Kulturlandschaft bewahrt und nachhaltig weiter entwickelt wird, knne nur im Zusammenspiel von ehrenamtlichen und amtlichen Naturschutz funktionieren, weist Landrat Dr. Udo Schlitzberger auf die Notwendigkeit des freiwilligen Engagements in den Naturschutzverbnden hin. Sei es im Naturschutzbeirat, sei es die Mitarbeit bei Veranstaltungen der Eco-Museen Habichtswald und Reinhardswald oder die Kooperation mit dem Zweckverband Naturpark Habichtswald ohne die Fachkenntnis und die Initiativen der Naturschutzverbnde wren die vielfltigen Aufgaben auf lokaler und regionaler Ebene nicht zu schultern, ist sich Dr. Schlitzberger sicher. Deshalb sei es richtig und gut, dass die Naturschutzverbnde neben der nachhaltigen Entwicklung der Natur auch ihre eigene Perspektiven in den Blick nehmen. Dr. Schlitzberger: Als Kreis knnen wir Rahmenbedingungen schaffen, die den Verbnden helfen. Beispielhaft nennt der Landrat die Einrichtung eines Informations- und Erlebniszentrums am Hohen Drnberg, in dem einzelne Naturschutzverbnde Bros erhalten und gleichzeitig ffentlichkeitsarbeit fr den Naturschutzgedanken betrieben werden soll. Ich wnsche mir, dass vom ersten Nordhessischen Naturschutztag das Signal ausgeht, dass es sich lohnt Zeit und Arbeit in den ehrenamtlichen Naturschutz zu investieren, damit die einzigartige Kulturlandschaft Nordhessens auf fr zuknftige Generationen erhalten bleibt.

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