Polizei stoppt berauschten Sattelzugfahrer nach Unfallflucht auf A 44

Der Mann aus Polen stand erkennbar unter Drogeneinfluss

Kassel. Ein unter Drogeneinfluss stehender 29-jähriger Mann ist am gestrigen Montagmorgen auf der A 44 mit seinem Sattelzug in eine Leitplanke gefahren und anschließend geflüchtet. Kurze Zeit später endete seine Flucht dank eines Zeugens, der die Polizei alarmiert hatte. Eine Streife der Baunataler Polizeiautobahnstation stoppte den Sattelzug und zog ihn aus dem Verkehr. Während an der Zugmaschine ein Schaden von rund 5.000 Euro entstand, schlagen die beschädigten Felder der Leitplanke mit 1.000 Euro zu Buche. Gegen den Fahrer wird nun wegen Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Erstmalig aufgefallen war der unsicher fahrende Sattelzug dem Zeugen gegen 7.45 Uhr auf der A 44 in Richtung Dortmund. Zwischen Zierenberg und Breuna kam das Fahrzeuggespann vor ihm sogar nach rechts von der Fahrbahn ab, setzte aber nach der Kollision mit der Leitplanke seine Fahrt fort. Der Zeuge folgte dem Sattelzug, der schließlich am Rasthof Bühleck anhielt. Als er dort den Fahrer auf den Unfall ansprach, stieg dieser allerdings sofort wieder in sein Fahrzeug und fuhr wieder auf die Autobahn. Nur wenige Minuten später konnte die Streife den Sattelzug mit dem 29-Jährigen am Steuer stoppen. Der Mann aus Polen stand erkennbar unter Drogeneinfluss, was sich bei einem Test bestätigte. Die Polizisten nahmen ihn mit auf das Revier, wo er sich einer Blutprobe unterziehen musste. Zur Sicherstellung des eingeleiteten Strafverfahrens wurde eine Sicherheitsleistung von 1.000 Euro bei dem 29-Jährigen erhoben. Die Ermittlungen dauern an.

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