Polizei überprüft Lkw-Fahrer vor Fahrtantritt: Vier von 42 mussten wegen Alkoholisierung stehen bleiben

Der Höchstwert des Tages betrug 3,4 Promille!

Lohfelden. Mit Blick auf den bevorstehenden Fahrtantritt des gewerblichen Güterverkehrs und hohe Promillewerte einzelner Fahrer bei vergangenen Polizeikontrollen führten Beamte des Polizeireviers Ost am gestrigen Sonntagabend an zwei Orten in Lohfelden Kontrollen durch. Insgesamt 42 Lkw-Fahrer überwiegend osteuropäischer Herkunft überprüften die Polizisten auf deren Fahrtüchtigkeit. Vier Fahrern, darunter ein Mann mit 3,4 Promille, blieb der Fahrtantritt aufgrund ihrer Alkoholisierung verwehrt.

Lohfeldener Rüssel

Am Lohfeldener Rüssel trafen die Beamten des Reviers Ost 35 Fahrer an, die sich gerade in der Fahrerkabine ihres Lkw befanden oder sich an ihren Fahrzeugen aufhielten. Der Großteil zeigte Verständnis für die Kontrollaktion der Polizei. Zwei Fahrer pusteten Alkoholwerte unter 0,3 Promille, die mit Blick auf den Fahrtantritt, der für einen späteren Zeitpunkt geplant war, keine Probleme bereiten sollte. Anders verhielt es sich um 19:50 Uhr bei einem 50-Jährigen aus Rumänien sowie um 20:15 Uhr bei einem 38-Jährigen aus der Ukraine. Bei ihnen ergaben Atemalkoholtests Werte von 1,0 und 1,2 Promille, weshalb ihnen der Fahrtantritt untersagt wurde. Zudem stellten die Beamten den Führerschein und die Frachtpapiere vorsorglich sicher.

"Am Fieseler Werk": Fahrer hatte 3,4 Promille

Auch in der Straße "Am Fieseler Werk" in Lohfelden, in der ebenfalls viele Lastwagen während der Ruhezeiten stehen, hielten die Beamten Ausschau nach fahruntüchtigen Fahrern. Von sechs dort durchgeführten Atemalkoholtests zeigte das Gerät in zwei Fällen zu hohe Promillewerte an. Ein 40-Jähriger aus Bulgarien, der gegen 3 Uhr im Schwalm-Eder-Kreis zum Ausliefern seiner geladenen Ware sein wollte, pustete um 21:15 Uhr rund 0,9 Promille. Ihm untersagten die Beamten daraufhin ebenfalls die Weiterfahrt. Völlig eindeutig fiel dort zur gleichen Zeit die Kontrolle eines anderen Fahrers aus. Der 35-Jährige aus der Republik Moldau hatte 3,4 Promille Alkohol in der Atemluft. Da er nur wenige Stunden später, gegen 2:30 Uhr am frühen Montagmorgen, einen Liefertermin in Guxhagen hatte, schritten die Polizisten des Reviers Ost auch hier zur Abwehr von Gefahren ein und stellten entsprechende Dokumente vorsorglich sicher.

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