Reizgas-Alarm in der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal

1 von 13
Reizgas-Alarm in Bad Emstaler Gesamtschule
2 von 13
Reizgas-Alarm in Bad Emstaler Gesamtschule
3 von 13
Reizgas-Alarm in Bad Emstaler Gesamtschule
4 von 13
Reizgas-Alarm in Bad Emstaler Gesamtschule
5 von 13
Reizgas-Alarm in Bad Emstaler Gesamtschule
6 von 13
Reizgas-Alarm in Bad Emstaler Gesamtschule
7 von 13
Reizgas-Alarm in Bad Emstaler Gesamtschule
8 von 13
Reizgas-Alarm in Bad Emstaler Gesamtschule

25 verletzte Schülerinnen und Schüler. 15-Jähriger wird verdächtigt, das Gas versprüht zu haben.

Bad Emstal. Reizgas-Alarm am frühen Montagnachmittag in der Christine-Brückner Schule in Bad Emstal. Rund 25 Schüler und Schülerinnen wurden verletzt, mussten behandelt und nach einer Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die gesamte Schule wurde evakuiert. Nach ersten Ermittlungen der Polizei steht ein 15-jähriger Schüler im Verdacht gegen 13.30 Uhr im Foyer der Schule Reizgas versprüht zu haben. Von der Reizgasdose fehlt jedoch jede Spur. Die Polizei bittet um Hinweise wo sich die Dose befinden könnte.

Atembeschwerden und Kreislaufschwächen

Insgesamt waren 18 Rettungswagen, vier Notärzte, sowie der Rettungshubschrauber Christoph 7 im Einsatz; unterstützt von den Freiwilligen Feuerwehren aus den Bad Emstaler Ortsteilen Sand und Balhorn. Die Rettungskräfte versorgten die Verletzten, unter ihnen auch der Hausmeister der Schule, aufgrund ihrer Atembeschwerden noch in der Schulbücherei. Betroffene klagten über Husten - einige erlitten sogar Schwächeanfälle. 23 Verletzte kamen laut Polizeibericht anschließend zur Vorsorge in umliegende Krankenhäuser. Die betroffenen Räumlichkeiten wurden mehrfach durch die Feuerwehr belüftet. Laut Schulleitung bestand danach keine Vergiftungsgefahr mehr, so dass der Unterricht am Dienstag wie gewohnt stattfinden konnte.

Die Polizei ermittelt nun gegen einen 15-jährigen Schüler wegen gefährlicher Körperverletzung. Der 15-Jährige soll in der Pause gegen 13.30 Uhr das Reizgas im Foyer der Schule versprüht haben. Auch die Verantwortlichen der Christine-Brückner-Schule vermuteten bereits früh, dass ein Jugendlicher Reizgas oder Pfefferspray im Gebäude versprüht haben könnte

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei in Wolfhagen bittet nun um die Mithilfe von Zeugen: Schülerinnen oder Schüler, die den Ablauf der Tat mitbekommen haben oder andere Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Auch wer weiß, wo sich die Reizgasdose befinden könnte, wird um Mithilfe gebeten. Für Hinweise stehen zwei Telefonnummern zur Verfügung. Die Polizei in Wolfhagen ist unter der Tel. 05692/982900 erreichbar, die Polizei in Kassel unter Tel. 0561/9100.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

60-jährige Ruth A. aus Hümme weiterhin vermisst

Die 60-jährige Ruth A. aus Hümme in Hofgeismar wird seit Donnerstag vermisst. Sie fuhr mit ihrem roten Ford Fiesta am Vormittag von zuhause weg und ist seit dem …
60-jährige Ruth A. aus Hümme weiterhin vermisst

Das Herz von Naumburg: Neue Freifläche entsteht

Der Marktplatz, das Herz von Naumburg, wird einen neuen öffentlichen Platz bekommen, der zum Verweilen und Entspannen einlädt. Dafür wird ein untypischer Anbau aus den …
Das Herz von Naumburg: Neue Freifläche entsteht

Freiherr-vom-Stein-Schule mit umfangreichem Nachmittagsangebot

Die Freiherr-vom-Stein-Schule bietet ihren Schülern eine Auswahl von über 60 verschiedenen Nachmittagsangeboten wie die Fußball-AG, Imker-AG oder die Grafikdesign-AG an.
Freiherr-vom-Stein-Schule mit umfangreichem Nachmittagsangebot

"Tolle Knolle": Kartoffel- und Museumfest in Liebenau

Die Kartoffel ist am Sonntag zentrales Thema in Liebenau. Die "Tolle Knolle" gibt es in vielen verschiedenen Variationen zum Probieren auf der "Schlemmermeile".
"Tolle Knolle": Kartoffel- und Museumfest in Liebenau

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.