Rettungsdienst aus einem Guss

Landkreis. Im Regionalverband Kassel-Nordhessen fhrt der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) zusammen, was zusammen gehrt. Zehn Rett

Landkreis. Im Regionalverband Kassel-Nordhessen fhrt der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) zusammen, was zusammen gehrt. Zehn Rettungswachen werden zentral koordiniert. Und bei Martin Hauck laufen die organisatorischen Fden zusammen. Im September hat der 41-Jhrige seine Arbeit als Bereichsleiter Rettungsdienst beim ASB begonnen. Im Interview spricht er ber seine Aufgaben und die Herausforderungen des Regionalverbands. Frage: Was bedeutet die Grndung des Regionalverbands Kassel-Nordhessen fr Ihre Arbeit? Hauck: Der Regionalverband ist fr alle zehn Rettungswachen von Vorteil. Ein Beispiel: Wenn im Nachtdienst pltzlich ein Rettungsassistent erkrankt, mssen wir schnell einen Kollegen als Ersatz finden. Solche Problematiken mussten in einer kleinen Wache vorher zehn Mitarbeiter schultern, jetzt werden sie auf die Schultern von knapp 200 Rettungsdienst-Mitarbeitern verteilt. Als Regionalverband knnen wir eine schnelle Lsung auch fr solche Ausnahmeflle garantieren. Frage: Was sind die Schwerpunkte Ihrer Arbeit als neuer Bereichsleiter? Hauck: In erster Linie untersttze ich den Geschftsfhrer Michael Grner in Fragen des Rettungs-und Sanittsdienstes, Katastrophenschutzes und der Schnelleinsatzgruppe, die vor allem als Bindeglied zwischen Rettungsdienst und Katastrophenschutz eine wichtige Rolle spielt. Auf der anderen Seite stehe ich im kontinuierlichen Austausch mit unseren drei Sachbearbeitern, die als kompetente Ansprechpartner fr die zehn Rettungswachen vor Ort zur Verfgung stehen. Frage: Welche konkreten Projekte gibt es? Hauck: Gerade haben wir unsere zehnte Rettungswache in Kassel-Bettenhausen aufgebaut. Ich kmmere mich etwa darum, dass die Anforderungen an eine moderne Rettungswache umgesetzt werden, zum Beispiel die Hygienestandards. Frage: Welche Ziele haben Sie fr den Rettungsdienst des ASB? Hauck: Bei Rettungsdienst denkt man ja immer erst an die bunten, aufflligen und lauten Autos, die mit Blaulicht durch die Straen fahren. Dahinter steckt aber natrlich viel mehr. Das Zentrum des Rettungsdienstes sind die Menschen, die mit diesen Autos rausfahren und mit der Medizintechnik arbeiten. Deshalb mchte ich mein Augenmerk besonders auf die Rettungsdienst-Mitarbeiter legen und die guten Arbeitsbedingungen beim ASB erhalten und weiterentwickeln. Dazu gehren zum Beispiel Arbeitsmaterialien, die sich an der Ergonomie orientieren und die krperliche Arbeit der Rettungsdienstler erleichtern und natrlich auch ein positives Arbeitsumfeld. Frage: Welchen Herausforderungen sieht sich der Regionalverband gegenber? Hauck: Wir wollen auch in Zukunft trotz immer knapper werdender Mittel einen leistungsfhigen Rettungsdienst sicherstellen und weiterentwickeln. Frage: Was ist Ihnen als Bereichsleiter besonders wichtig? Hauck: Mir liegt vor allem die Verzahnung von Ehrenamt und Hauptamt in einem Verband, unter einem Dach am Herzen. Die Vernetzung ist eine der Strken des ASB, die etwa in der Schnelleinsatzgruppe wichtig ist. In der SEG engagieren sich viele Ehrenamtliche, auf die wir im Ernstfall zhlen knnen.

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