Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen im Pokalfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft

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„Emswölfe“-Spitzenspieler und Großmeister Alexander Riazantsev, im Hauptberuf übrigens Trainer der russischen Schach-Nationalmannschaft.    

Als klassentiefster Verein bewirbt man sich nun um die Ausrichtung der Endrunde mit vier Teams.

Wolfhagen. Riesenerfolg für die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen! An heimischen Brettern schafften sie in der Zwischenrunde der Deutschen Pokalmannschaftsmeisterschaften den Einzug ins Finalturnier der letzten vier Mannschaften.

Die „Emswölfe“ werden dort auf den SK Zehlendorf (2. Bundesliga Nord) und den Greifswalder SV (Oberliga Nord Ost) treffen. Vierter im Bunde ist als großer Favorit die OSG Baden-Baden. Der „FC Bayern des Schachs“ hat seit dem Aufstieg 2002 zwölfmal die Deutsche Meisterschaft gewonnen und ist auch Pokalverteidiger. Dabei begann die Zwischenrunde in Wolfhagen für die viertklassigen Emswölfe vermeintlich schlecht, zog doch Losfee Vera Tadler mit dem SV Lingen als Gegner gleich den stärksten Kontrahenten. Doch der Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord hatte einen schlechten Tag erwischt und rutschte nach und nach auf die Verliererstraße. Die für Bad Emstal/Wolfhagen spielenden Großmeister aus Russland und der Ukraine ließen sich nicht zweimal bitten und fuhren einen ebenso klaren wie verdienten 4:0-Erfolg ein. Damit war der Einzug ins Viertelfinale geschafft, wo am Sonntag der SV Post/Süd Regensburg auf die Emswölfe wartete. Der Oberligist aus Bayern bezwang parallel den Klassenkameraden aus Heilbronn.

Gastgeber der Endrunde?

Die Begegnung gegen die Oberpfälzer wurde dann zur allseits erwarteten einseitigen Angelegenheit. Die Hobbyspieler wehrten sich gegen die an Spielstärke und Erfahrung überlegenen Schachprofis tapfer, am Ende aber auch vergeblich. Auch das Viertelfinale ging mit 4:0 an die Gastgeber, die sich nun –als klassentiefster Verein- auch um die Ausrichtung der Endrunde bemühen werden, die am 18./19. Mai stattfinden wird.

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