„Schandfleck“ wird beseitigt

Breuna. Mit der Anlage eines Dorfgartens hinter dem Rat- und Dorfgemeinschaftshaus werden die kommunalen Manahmen im Rahmen der Dorferne

Breuna. Mit der Anlage eines Dorfgartens hinter dem Rat- und Dorfgemeinschaftshaus werden die kommunalen Manahmen im Rahmen der Dorferneuerung in Breuna abgeschlossen. Diese Nachricht berbrachte Landrat Uwe Schmidt Brgermeister Klaus-Dieter Henkelmann. Und bergab gleichzeitig zwei Zuwendungsbescheide ber insgesamt 116.491 Euro aus Landesmitteln. 99.824 Euro flieen in die Anlage des Dorfgartens und 16.667 Euro in den Abriss des Wagenhuschens und die Neugestaltung der Flche an der Kirche.

Dorfgarten in der Mitte

Mit den Frdermitteln der Dorferneuerung zur Anlage eines Dorfgartens werde ein Schandfleck in der Breunaer Ortsmitte beseitigt. Die Gemeinde Breuna hatte ein seit zwei Jahrzehnten leer stehendes Gebude direkt neben dem Dorfgemeinschaftshaus erworben und abreien lassen. In Abstimmung mit dem Hessischen Landesamt fr Denkmalpflege war es gelungen, den Abriss umzusetzen und so Platz fr einen attraktiven Dorfgarten zu schaffen. Der Landkreis hatte die erforderliche Abrissgenehmigung erteilt und durch das Amt fr den lndlichen Raum die Frderung des Dorfgartens befrwortet. Die Gesamtkosten fr den Hausabriss und die Anlage des Dorfgartens belaufen sich auf rund 133.000 Euro.

Wagenhuschen

Auch die zweite Dorferneuerungsmanahme beginnt mit einem Abriss. Das Wagenhuschen war ursprnglich ein Nebengebude der alten Schule von Breuna, berichtet Brgermeister Henkelmann. Spter wurde das Gebude zur Unterbringung des Leichenwagens genutzt. Henkelmann: Das war damals eine Pferdekutsche und so ist auch der Namen Wagenhuschen entstanden. Die Sanierung des Gebudes war wegen des uerst schlechten baulichen Zustandes wirtschaftlich berhaupt nicht darstellbar, so der Brgermeister weiter. Da die vorhandene originale Bausubstanz nicht mehr zu retten war, stimmte die Untere Denkmalschutzbehrde des Landkreises Kassel dem Abriss zu. So besteht jetzt die Mglichkeit die neu entstandene Flche in zentraler Lage in der Nhe der Kirche, des evangelischen Gemeindehauses, des Dorfplatzes und der Kulturscheune so zu gestalten, dass man sich hier gern aufhlt, betont Henkelmann.Diese beiden Beispiele zeigen, dass der Abriss alter und nicht mehr genutzter Bausubstanz fr den Erhalt und die Steigerung der Attraktivitt von Dorfkernen eine wichtige Rolle spielt", stellt Landrat Schmidt fest.

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