Schlammschlacht um den Ultralauf DragonheartBattle in Trendelburg

Viele gegenseitige Vorwürfe und dann kam die kurzfristige Absage für Samstag.

Trendelburg. Querelen über einen angeblich rechtslastigen Post auf Facebook; Differenzen, was die Zahlungsmodalitäten und Terminabsprachen angeht; atmosphärische Störungen im Hinblick auf die Wertschätzung der vielen freiwilligen Helfer – das Verhältnis zwischen dem PAS-Team als Veranstalter des DragonheartBattle und der Stadt Trendelburg war schon im Vorfeld des Ultra-Laufes, der am Samstag hätte stattfinden sollen, komplett zerrüttet. Die kurzfristige Absage am Mittwochabend durch PAS erscheint da nur folgerichtig. Was jetzt droht, ist eine Schlammschlacht darüber, wer denn nun das Ende provoziert hat.

Veranstalter macht die Stadt verantwortlich

„Wir haben bis zum letzten Blutstropfen gekämpft, aber leider umsonst“, so Geschäftsführer Joachim von Hippel, der die Stadt Trendelburg für das Aus verantwortlich macht: „Der Bürgermeister hat uns erst am 14. November, darüber informiert, dass wir zuvor zugesagte Flächen und Einrichtungen nicht nutzen können. Die gesamte Streck- enführung war auf zentrale Plätze und Hindernisse ausgerichtet, die nun wegfallen.“ Unter den inzwischen gegebenen Umständen könne man den rund 600 angemeldeten Teilnehmern bezüglich der Strecke und der Hindernisse nicht den Lauf bieten, den sie erwarten.

In der Tat hatte die Stadtverwaltung in der vergangenen Woche die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter aufgrund angeblicher diskriminierender Äußerungen von Personen aus dem PAS-Umfeld auf Facebook beendet, wollte aber ihren Verpflichtungen nachkommen und sicher stellen, dass der DragonheartBattle stattfinden kann. Untersagt habe man lediglich die Nutzung des Freibades. „Wir wollen ja die Sportlern nicht enttäuschen und hätten die Veranstaltung gerne stattfinden lassen“, so Bürgermeister Kai Georg Bachmann. Noch am Dienstag habe man PAS aufgefordert, die geplante Strecke und benötigte Hilfestellungen durch die örtliche Feuerwehr sowie den städtischen Bauhof mitzuteilen. Kai Georg Bachmann ist zuversichtlich, dass auch im kommenden Jahr in Trendelburg ein Ultra-Lauf stattfinden wird. „Uns haben schon verschiedene Veranstalter angesprochen, die hier aktiv werden wollen.“

Rubriklistenbild: © Krümler

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