Schüler zeigen Arbeiten über Hans Staden im Museum Wolfhager Land

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Ohne Titel; gemaltes Visual von Amelie Rehrmann. 

Das Regionalmuseum Wolfhager Land präsentiert die künstlerische Erarbeitung der Wilhelm-Filchner-Schule. Die Schüler haben sich im Rahmen ihres Kunstunterrichts mit dem Leben von Hans Staden auseinandergesetzt.

Wolfhagen. Es hat sich eher spontan ergeben: vom 30. Mai bis zum 5. Juni kann das Regionalmuseum Wolfhager Land die Wilhelm-Filchner-Schule in seinen Räumen begrüßen. Schüler des Wahlpflichtkurses Kunst, unter Leitung von Karin Balkenhol, haben sich künstlerisch mit Hans Stadens berühmten Werk über seine Erlebnisse im Brasilien des 16. Jahrhunderts auseinander gesetzt. Die Ergebnisse werden sie nun im Regionalmuseum präsentieren. Eröffnet wird die Schau „Hans Staden und wir - wie sich alles wandelte“ mit einer Vernissage mit Performance am 29. Mai um 19 Uhr. Hans Staden ist nach wie vor Thema in Wolfhagen. Seine Berichte von Gefangenschaft und dem Leben der Tupinambá aus dem 16. Jahrhundert ziehen Leser immer wieder in den Bann. Sie sind auch immer wieder neu ein interessantes Thema für den Unterricht, diesmal für Kunstunterricht. Für ihre Auseinandersetzung wählte jeder Schüler ein Kapitel der beiden Bücher Hans Stadens aus. Mit diesem thematischen Hintergrund ließen die Schülerinnen und Schüler den Blick von den Bedingungen des Lebens bei den Tupinambá, das Hans Staden beschreibt, gezielt schweifen hin zu den heutigen Bedingungen, die unser Leben ausmachen. Welche Verhaltensweisen kennen wir, welche können wir uns erklären, was hat sich grundlegend geändert? Bei der Frage nach dem „Wie“, das Gedachte und Diskutierte in eine künstlerische Arbeit umzusetzen, stand die documenta 14 Pate. Neue Formen moderner Kunst, wie Videoprojektion, Klanginstallation, Performance und Lichtskulptur verbunden mit den bekannten Medien wie Malerei, Zeichnung, Druck, wie man sie in der Rauminstallation von Andreas Anglikadis im Kasseler Stadtmuseum 2017 sehen konnte, wurden ausprobiert und in Besitz genommen. Zu sehen: im Regionalmuseum Wolfhager Land.

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