Schulbus muss wegen schwarzem SUV bremsen: Sieben Kinder in Wesertal verletzt

Am Montagmorgen musste der Fahrer eines Schulbusses in einem Baustellenbereich wegen eines entgegenkommenden schwarzen SUVs eine Vollbremsung durchführen.

Wesertal. Dadurch konnte er zwar einen Frontalzusammenstoß verhindern, in dem mit 40 Schulkindern besetzten Bus stürzten aber sieben Kinder im Alter von 6 und 8 Jahren. Sie erlitten Schrammen sowie Schürfwunden. Ein Rettungswagen war glücklicherweise nicht vonnöten. Die Eltern der Kinder wurden jedoch verständigt, die sie anschließend an der Grundschule abholten. Die Beamten der Polizeistation Hofgeismar suchen nun den bislang unbekannten SUV-Fahrer und bitten um Hinweise.

Der Vorfall hatte sich gegen 8 Uhr auf der Landesstraße 561 zwischen Oedelsheim und Gieselwerder ereignet. Der Schulbus war in Richtung Gieselwerder unterwegs, der SUV in entgegengesetzter Richtung. Der SUV-Fahrer fuhr dort an einer auf seinem Fahrstreifen eingerichteten Baustelle vorbei und dabei auf die Gegenfahrbahn, wo jedoch zu dieser Zeit der Bus entgegenkam. Während der 61 Jahre alte Fahrer des Schulbusses eine Vollbremsung durchführte, wich der SUV nach rechts zwischen die Warnbaken in die Baustelle aus und hielt an. So konnte ein Frontalzusammenstoß vermieden werden. Während der Busfahrer sich sofort um die gestürzten Kinder kümmerte, setzte der Autofahrer seine Fahrt jedoch fort. Derzeit ist nur bekannt, dass es sich um einen älteren Herrn am Steuer eines schwarzen SUV handelte.

Zeugen, die den Beamten der Polizeistation Hofgeismar Hinweise auf den Unfallverursacher geben können, melden sich bitte unter Tel. 05671 - 99280 bei der Polizei.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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