Schwunghafter Drogenhandel: 37-Jähriger aus Hofgeismar soll mit Kumpanen 120 Kilo Heroin vertickt haben

Kassel/Hofgeismar. Wie bereits im Juni 2017 berichtet, führten intensive und umfangreiche Ermittlungen des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel im Bereich der Drogenkriminalität zu Festnahmen von vier damals mutmaßlichen Rauschgifthändlern und der Sicherstellung von rund zwei Kilo Heroin, knapp 50.000,- Euro Bargeld, vier Autos und umfangreichen Beweismaterials.

Am Mittwoch verurteilte das Landgericht Kassel drei der vier damals Festgenommenen zu Haftstrafen. Der Haupttäter, ein heute 37-Jähriger aus Hofgeismar, der seitdem in U-Haft saß, ist zu sieben Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Am heutigen Freitagmorgen erließ die Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Kassel auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel einen weiteren Untersuchungshaftbefehl gegen den Haupttäter. Im Rahmen der Ermittlungen einer eigens dafür beim Rauschgiftkommissariat K34 eingerichteten Arbeitsgruppe (AG Fortuna) ergab sich ein dringender Tatverdacht bezüglich weiterer Straftaten, die nun dem 37-Jährigen vorgeworfen werden. Die Ermittler gehen davon aus, dass innerhalb seines Netzwerks in den letzten 12 Jahren rund 120 kg Heroin mit einem Gesamterlös von etwa 1,2 Millionen Euro umgesetzt wurden.

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