Shell Jugendstudie ganz praktisch

Landkreis. Die Ergebnisse der 16. Shell Jugendstudie sind auch fr die Arbeit der nordhessischen Jugendarbeiter und im Jugendbildungsbereic

Landkreis. Die Ergebnisse der 16. Shell Jugendstudie sind auch fr die Arbeit der nordhessischen Jugendarbeiter und im Jugendbildungsbereich Ttigen interessant. !Wir haben uns einen Fachtag Zeit genommen, uns die Ergebnisse etwas genauer anzuschauen und daraus Visionen fr die Jugendarbeit im Jahr 2020 zu entwickeln!, informiert Doris Hauck vom Jugendbildungswerk des Landkreises Kassel. Beim mit ber 120 Teilnehmern ausgebuchten Fachtag im Sdflgel des Kasseler KulturBahnhofs erluterte zum Einstieg Dr. Gudrun Quenzel (Universitt Bielefeld), die an der Shell-Jugendstudie mitgearbeitet hat, die Ergebnisse der Studie.

Fr uns - fr freie und ffentliche Trger - war dabei von besonderer Bedeutung, dass es keine groen Unterschiede bei Jugendlichen in der Stadt und im lndlichen Raum gibt, betont Thomas Reuting von der Kinder- und Jugendfrderung der Stadt Kassel. Die unterschiedlichen Lebensentwrfe und die jeweiligen Problemlagen lieen sich eher anhand von Bildungslaufbahnen erklren.

Wie Jugendliche denken, wie sie ihr Leben meistern und wie sie sich entwickeln, wird ber Bildung entschieden, sind sich Hauck und Reuting einig. Deshalb sei auch eine noch strkere Verzahnung von kommunaler und freier Jugendarbeit mit den Angeboten von Schulen notwendig.Wir haben da einen unschtzbaren Vorteil: Unsere Veranstaltungen, Seminare und Freizeiten werden von allen Jugendlichen wahrgenommen, whrend in der Schule Hauptschler selten mit Gymnasiasten zusammentreffen, informiert Hauck. Bildungsbedingte Parallelgesellschaften knnten mit den Angeboten der Jugendfrderungen aufgebrochen werden.Die Erfahrungen der Jugendarbeit sei, dass in den Seminaren und Bildungsangeboten, die Starken die Schwachen untersttzen, ergnzt Reuting. Dies zeige, dass gemeinsames Lernen sinnvoll und fr die Jugendlichen in jeder Beziehung hilfreich ist. Fr Schule und Jugendarbeit sei gleichermaen wichtig, dass mehr Zeit ins System kommt. Persnlichkeitsentfaltung und Zeitdruck passen nicht zusammen, so Reuting weiter.

Das Nordhessische Netzwerk Jugendarbeit und Jugendbildung werde auch in Zukunft Fachtage zu relevanten Fragestellungen organisieren. Die Jugend trotzt der Finanz- und Wirtschaftskrise und wir machen das auch, schauen Hauck und Reuting optimistisch in die Zukunft.

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