Straußenküken in Trendelburg

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Blauhelmstraußenküken – diese sind circa 10 bis 12 Tage alt – wachsen rasant. Mit 500 bis 600 Gramm schlüpfen sie aus dem Ei; innerhalb eines Jahres legen sie dann zweihundertfach an Gewicht zu.
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Blauhelmstraußenküken – diese sind circa 10 bis 12 Tage alt – wachsen rasant. Mit 500 bis 600 Gramm schlüpfen sie aus dem Ei; innerhalb eines Jahres legen sie dann zweihundertfach an Gewicht zu.
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Blauhelmstraußenküken – diese sind circa 10 bis 12 Tage alt – wachsen rasant. Mit 500 bis 600 Gramm schlüpfen sie aus dem Ei; innerhalb eines Jahres legen sie dann zweihundertfach an Gewicht zu.
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Blauhelmstraußenküken – diese sind circa 10 bis 12 Tage alt – wachsen rasant. Mit 500 bis 600 Gramm schlüpfen sie aus dem Ei; innerhalb eines Jahres legen sie dann zweihundertfach an Gewicht zu.
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Blauhelmstraußenküken – diese sind circa 10 bis 12 Tage alt – wachsen rasant. Mit 500 bis 600 Gramm schlüpfen sie aus dem Ei; innerhalb eines Jahres legen sie dann zweihundertfach an Gewicht zu.
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Blauhelmstraußenküken – diese sind circa 10 bis 12 Tage alt – wachsen rasant. Mit 500 bis 600 Gramm schlüpfen sie aus dem Ei; innerhalb eines Jahres legen sie dann zweihundertfach an Gewicht zu.
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Blauhelmstraußenküken – diese sind circa 10 bis 12 Tage alt – wachsen rasant. Mit 500 bis 600 Gramm schlüpfen sie aus dem Ei; innerhalb eines Jahres legen sie dann zweihundertfach an Gewicht zu.
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Blauhelmstraußenküken – diese sind circa 10 bis 12 Tage alt – wachsen rasant. Mit 500 bis 600 Gramm schlüpfen sie aus dem Ei; innerhalb eines Jahres legen sie dann zweihundertfach an Gewicht zu.

Die Straußenfarm Reinhardswald in Trendelburg hat Nachwuchs bekommen. Rasant wachsen die kleinen Blauhelmstraußenküken von Uwe Schrage, bis sie eine Höhe von circa 2,50 erreicht haben.

Trendelburg. Schon so mancher Spaziergänger oder Radfahrer hat sich gewundert, was da auf den Wiesen am Wasserschloss Wülmersen rumläuft. Viele kennen diese Tiere aus Zoos oder dem Fernsehen. Aber: „Strauße bei uns, die leben doch in der Wüste? – Frieren die denn nicht?“ Diese und ähnliche Fragen muss der gelernte Landwirt Uwe Schrage fast täglich beantworten, wenn er bei seinen Tieren vorbei schaut. Dabei kannte er die Vögel bis vor kurzem selbst nur aus dem TV. „2015 bot sich die Möglichkeit, unseren verpachteten Hof wieder selbst zu übernehmen“, erzählt der Trendelburger, der jahrelang abseits der Landwirtschaft tätig war. Klar war auch, dass der Hof nichts mit Antibiotika und Massentierhaltung zu tun haben sollte. „Also sind wir auf die Blauhelmstrauße gekommen“, erzählt Ehefrau Melanie Schrage-Lang, – im Hauptberuf Lehrerin und „als solche fürs Einkommen zuständig“, wie Uwe Schrage schmunzelt ergänzt.

Doch vor der Verwirklichung der Straußenzucht galt es noch zehn Ämter von der Idee zu überzeugen und diverse Auflagen und Anforderungen in Sachen Haltung, Pflege, Hygiene und Zucht zu erfüllen. „Die Haltungsrichtlinien bei Straußen sind extrem streng. So manches einheimische Haustier darf von so viel Freiheit nur träumen“, berichten die beiden. Und als es dann los gehen durfte, kam ihnen die Vogelgrippe in die Quere. Uwe Schrage: „Aus dem ursprünglichen Plan mit maximal 96 Tieren sind wir zurück gegangen auf heute 57 Tiere. Die können sich locker innen aufhalten, sollte mal wieder eine Stallpflicht drohen“.

Auf der Straußenfarm Reinhardswald wechseln die Vögel, die in Altersgruppen gehalten werden, nach Lust und Laune von innen nach außen. Wobei sie die freie Natur eindeutig bevorzugen. Strauße sind robust, das Klima in Deutschland bereitet ihnen keine Schwierigkeiten. Im Sommer fressen die Tiere fast nur frisches Gras. Zusätzlich bekommen sie gequetschtes Getreide, das Uwe Schrage von Bauern aus der Nachbarschaft bezieht. Befürchtungen, dass die Vögel eingeengt sind, weil sie ja nicht wie in der Savanne kilometerlang herumziehen können, hat er nicht: „Strauße sind uns Menschen sehr ähnlich, wenn sie satt sind, werden sie faul. Also setzen sie sich hin und warten darauf, dass sie wieder Hunger bekommen“, so der Züchter.  Allerdings: Strauße sind Wildtiere. Sie sind nicht domestiziert und auch wenn sie sich an den Menschen gewöhnen können, sind sie keine Haustiere. Aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Ebenso wie jungen Küken, die seit wenigen Tagen für lebhaften Trubel auf der Straußenfarm sorgen. Und regelmäßig durchgezählt werden – der Raubvögel wegen!

Mageres Fleisch, Eierlikör und Besichtigungen

Die Straußenfarm Reinhardswald findet man in Trendelburg-Wülmersen, direkt am Diemelradweg. Der Hofladen hält verschiedenste Produkte rund um den Vogel Strauß bereit, darunter auch das zarte Straußenfleisch. Das Fleisch ist mager und ähnelt geschmacklich Rindfleisch. Natürlich gibt es hier auch Straußeneier. Aus einem Straußenei kann man ein Omelett zubereiten, das etwa einem Omelett aus 25 bis 35 Hühnereiern entspricht.

Geöffnet ist der Hofladen April bis Oktober Mo. - Sa. 9 - 18 Uhr, So. 10 - 18 Uhr. Die Farm und ihre Bewohner kann man auch hautnah kennen lernen: Sonntags um 14 Uhr Führung ohne Voranmeldung. Sonderkonditionen für Kinder- und Jugendgruppen E-Mail: info@straussenfarm-reinhardswald.deMobil: 0170-298 9116.

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