Sturmschäden: A7 zwischen Göttingen und Kassel bis Freitagmittag gesperrt

Die Polizei rät, die A7 zwischen den Anschlussstellen Hedemünden und Kassel-Nord zu meiden und großräumig zu umfahren.

Göttingen/Kassel - Sturmtief "Friederike" hat auch auf der A 7 in Südniedersachsen seine Spuren hinterlassen und sorgt nach wie vor für Behinderungen. Nachdem bereits um 13:30 Uhr auf der A 38 kurz hinter dem Dreieck Drammetal auf Höhe der Anschlussstelle Dramfeld Rtg. Halle ein Kleintransporter durch eine Windböe umstürzte und der Fahrer leicht verletzt wurde, stürzte nur wenige Minuten später auf der A 7 Rtg. Hannover ein PKW-Anhänger auf der Northeimer Flutbrücke auf die Seite. Beide Unfälle führten nur zu geringen Behinderungen.

Parallel dazu musste der Heidkopf wegen einem Stromausfall in der Gemeinde Friedland aus Sicherheitsgründen bis 14:10 Uhr gesperrt werden. Um 14:40 Uhr wurden schließlich mehrere umgestürzte Baume auf der A 7 Rtg. Kassel gemeldet. Betroffen war ein 7 Km langes Teilstück der Südfahrbahn zwischen der Werratalbrücke und Staufenberg. Da es auch auf den Umleitungsstrecken zu Problemen kam, wurde die A 7 Richtung Kassel zunächst zwischen dem Dreieck Drammetal und Kassel-Nord gesperrt. Das THW aus Hann.Münden und Göttingen, die Autobahnmeisterei und die Autobahnpolizei Göttingen waren mit mehr als 60 Einsatzkräften im Einsatz.

Mittlerweile wurde die Fahrbahn geräumt. Es zeigte sich jedoch, dass zahlreiche weitere Bäume in dem Streckenabschnitt ihre Standfestigkeit verloren haben und auf die Fahrbahn zu stürzen drohen. Aus diesem Grund bleibt die A 7 zwischen den Anschlussstellen Hedemünden und Kassel-Nord bis voraussichtlich Freitag Mittag gesperrt. Für den Vormittag sind Förstereien und Forstunternehmen angefordert, um die gefährdeten Bäume zu fällen. Verkehrsteilnehmern wird bis dahin geraten, die A 7 Richtung Süden zu meiden und den betroffenen Bereich großräumig zu umfahren.

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