Thomas Viesehon besichtigt neuen Bahntunnel

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Bei der Besichtigung der Baustelle bei Zierenberg konnte der Leiter Infrastruktur der Kurhessenbahn Hans-Martin König (links) neben dem CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Viesehon (rechts) weitere CDU-Vetreter aus Breuna, Wolfhagen und Zierenberg begrüßen.

Der Bundestagsabgeordnete Thomas Viesehon (CDU) besuchte die Baustelle des neuen Bahntunnels bei Zierenberg.

Zierenberg.  Gemeinsam mit CDU-Vertretern aus dem Altkreis Wolfhagen besuchte der Bundestagsabgeordnete Thomas Viesehon (CDU) die Baustelle des neuen Bahntunnels bei Zierenberg. Hans-Martin König, Leiter Infrastruktur der Kurhessenbahn, stellte der Delegation das wichtige Infrastrukturprojekt vor, das nun schon bereits im Oktober 2018 in Betrieb gehen wird. Der Neubau ist mit einem Gesamtvolumen von etwa 40 Millionen Euro das bislang größte Bauvorhaben der 2002 gegründeten DB-Tochter. Er ersetzt das bisherige Bauwerk aus dem Jahr 1897, das nach Sicherung der historischen Tunnelportale verfüllt wird.

Die komplette Finanzierung des 900 Meter langen Tunnelneubaus aus Bundesmitteln unterstreicht laut Viesehon, der auch Mitglied im Verkehrsausschuss ist, die Bedeutung des öffentlichen Personennahverkehrs.

„Neben dem Bau und der Sanierung von Bundesstraßen und Autobahnen in Nordhessen zeigen die Investitionen in das Schienennetz in Verbindung mit dem jährlichen Bundeszuschuss von rund 120 Millionen Euro an den Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV), wie wichtig uns in Berlin die Mobilität im ländlichen Raum ist“, so der Wahlkreisabgeordnete.

König konnte aber nicht nur die vorzeitige Fertigstellung des Bahntunnels verkünden, sondern teilte auch mit, dass die Kurhessenbahn ab dem Fahrplanwechsel im Dezember diesen Jahres auf allen Strecken Zugbegleiter einsetzen werde. Damit sei neben dem Erwerb von Fahrkarten für das gesamte DB-Netz auch die persönliche Betreuung während der Fahrt gewährleistet.

Im Anschluss an das Informationsgespräch nutzte die Gruppe die Gelegenheit zur Begehung des im Rohbau fertiggestellten Tunnels. Dabei berichtete König, dass sich die anfänglichen Bedenken der Anwohner bezüglich des Lärms und des Lkw-Verkehrs aus seiner Sicht nicht bestätigt hätten. Durch verschiedene Maßnahmen wie zum Beispiel einen Ringverkehr sei ein reibungsloser Abtransport des Abraums erreicht worden. Auch bei den unzähligen Sprengungen sei es zu keinen Zwischenfällen gekommen.

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