,tonale 2011’ – Teilnehmer stehen fest

Zierenberg/Landkreis. Die Jury des Kunstwettbewerbs "tonale - Klangkunst auf dem Dörnberg 2011" hat entschieden: die Werke von fünf Kün

Zierenberg/Landkreis. Die Jury des Kunstwettbewerbs "tonale - Klangkunst auf dem Dörnberg 2011" hat entschieden: die Werke von fünf Künstlern aus Stuttgart, Potsdam, Berchtesgaden, Weimar und St. Gallen werden vom 2. Juni für drei Monate an ausgesuchten Standorten rund um den Hohen Dörnberg ausgestellt.

"Die Auswahl war alles andere als einfach, da 39 Künstler insgesamt 53 Arbeiten die Wettbewerbskriterien erfüllt hatten und sehr interessante Vorschläge eingereicht haben", berichtet Harald Kühlborn, Kulturbeauftragter des Landkreises Kassel und Jurymitglied. Ausschlaggebend für die Entscheidungen der Jury sei gewesen, wie das vorgeschlagene Kunstwerk auf den jeweiligen Standort reagiert und ob eine Installation auf Zeit ohne größere Probleme realisiert werden kann. "Der Dörnberg hat viele Wettbewerbsteilnehmer zu Vorschlägen animiert, die zu weilen ins Esoterische abdrifteten - in diesen Fällen war wir uns in der Jury einig, eher Abstand zu nehmen", informiert Kühlborn. Es habe außerdem zum Teil sehr intensive Diskussionen über einzelne Kunstwerke gegeben, die jedoch alle zu einem von allen Jury-Mitgliedern getragenen Ergebnis geführt hätten.

"Die ausgesuchten Werke werden entweder von der Natur und dem Wind bespielt oder sie lassen sich von den Besuchern zum Klingen bringen - einige bieten auch beide Möglichkeiten an", erläutert Jürgen Depenbrock, Jury-Mitglied und Geschäftsführer des Naturparks Habichtswald, der die tonale ausrichtet. Die ausgesuchten Kunstwerke für die Standorte 3 und 5 nähern sich der Klangwelt des Dörnbergs auf andere Weise: "Audiosphäre" ermöglicht einen unverbrauchtes Hörerlebnis der Dörnberg-Region und der "Vertreiber-Klangkreis" macht mit Hilfe von Solarenergie die Erde zum Resonanzkörper. Depenbrock ist sich sicher, dass die Klangkunstwerke viele Besucher anziehen werden und dass sie die Möglichkeit bieten, den Dörnberg "ganz anders zu erleben". Mit der Realisierung der Klangkunstwerke am Dörnberg wird im Frühjahr 2011 begonnen.

Mitglieder der Jury waren neben Jürgen Depenbrock und Harald Kühlborn Andrea Linnenkohl, Kuratorin Kunsthalle Fridericianum Kassel, Landrat a.D. Dr. Udo Schlitzberger und Prof. Walter Sons, Initiator des Klangpfades Park Schönfeld in Kassel.

Zusammen mit der Zentrale für aktive Kunst hatte der Zweckverband Naturpark Habichtswald den Wettbewerb bundesweit ausgeschrieben. Finanziert wird der Wettbewerb und die Realisierung der Kunstwerke durch die Unterstützung der Kasseler Sparkasse und der Kulturstiftung des Landkreises Kassel.

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