Verkehrserziehung für 63 Fünftklässler

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Schüler der Klasse 5a mit Matthias Hillig.

„Achtung Auto“: Der MSC gab Schülern der Christine-Brückner-Schule Bad Emstal die Gelegenheit reale Verkehrssituationen handlungsorientiert zu erleben.

Bad Emstal.  Das Programm „Achtung Auto“ trägt wesentlich dazu bei, Schülerinnen und Schülern – der fünften Jahrgangsstufe – kritische Situationen im alltäglichen Straßenverkehr zu verdeutlichen, Unfallgefahren zu erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig zu reagieren.

Am Mittwoch, den 26. April gab der MSC Emstal den 63 Schülern der fünften Klassen an der Christine-Brückner-Schule Bad Emstal die Gelegenheit, mit dem ausgebildeten Moderator des ADAC und mit ihren Klassenlehrern reale Verkehrssituationen handlungsorientiert zu erleben. Die Kinder lernten vor allem durch praktische Übungen und Demonstrationen. Sie erlebten den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Bremsweg, auch in Anhängigkeit von verschiedenen Fahrbahnzuständen, und können so den Anhalteweg von Fußgängern und Fahrzeugen besser einschätzen.

Wie aus einem Mund kam die Antwort der Mädchen und Jungen der Klasse 5a: Sofort. ADAC-Moderator Matthias Hillig (Hofgeismar) hatte gefragt, wann sie aus vollem Lauf an der auf der Straße mit Kreide aufgezeichneten Ziellinie zum Stehen kommen. Erstaunte und nachdenkliche Gesichter bei den Kindern nach der Praxis. Denn kein einziges konnte die persönliche Haltmarkierung in der Nähe der Linie ankreuzen. Statistisch wurde für die 5a ein Anhalteweg von 7,2 Metern ermittelt. Hillig: „Wäre einer von euch ein Auto gewesen und die anderen hätten sich auf der Straße aufgehalten, wäre es zu einem furchtbaren Unfall gekommen.“

Kinder sind noch nicht in der Lage, die Geschwindigkeit eines sich nähernden Fahrzeuges richtig einzuschätzen. Sie glauben, dass es ebenso wie ein Fußgänger einfach stehen bleiben kann. Das gerade erlernte, mit eigenen Bremsen, wurde natürlich auch mit einem fahrenden Auto demonstriert. Und auch bei diesem Versuch verschätzten sich die Kinder gewaltig. Zum Abschluss konnten die Schüler ordnungsgemäß gesichert im Auto mitfahren. Sie lernten dabei die Vollbremsung sowie vor allem die Schutzwirkung des Sicherheitsgurtes und der Sitzerhöhung am eigenen Leib kennen.

Unfallgefahren erkennen

Mit der Aktion „Achtung Auto“ will man Schülern, vor allem der fünften Jahrgangsstufe, kritische Situationen im alltäglichen Straßenverkehr verdeutlichen. Damit sie Unfallgefahren erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig reagieren.

Das gilt auch fürs Anschnallen. Ohne Sicherung „schießt“ bei einer Notbremsung oder einer Kollision jeder Fahrzeuginsasse ungebremst in Richtung Frontscheibe. Die Verletzungsschwere erhöht sich dabei um das Siebenfache. Nähere Informationen zum Verkehrssicherheitsprogramm auf der Internetseite www.adac.de/Verkehr/Verkehrserziehung.

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