Das wahre Gesicht der Hohenburg

Von JOCHEN SCHNEIDERHomberg. Sie werden die Hohenburg durch Homberg kutschieren. Hoch auf dem Motivwagen thront das Wahrzeichen der Hessentagsstadt wi

Von JOCHEN SCHNEIDER

Homberg. Sie werden die Hohenburg durch Homberg kutschieren. Hoch auf dem Motivwagen thront das Wahrzeichen der Hessentagsstadt wie sonst auf dem Schlossberg ber ihr.

13 Uhr startet der Umzug

157 Zuggruppen und Motivwagen werden den Burgbergfreunden und ihrem Modell folgen, Tausende die Straen sumen. Um 13 Uhr setzt sich der Umzug in der Hersfelder Strae in Bewegung.

Hohenburg wie vor 400 Jahren erbaut

Die Burgberg-Gemeinde hat sich mchtig ins Zeug gelegt, um zum Finale des Hessentages etwas ganz Besonderes zu prsentieren. Vorsitzender Heinz Hause sowie Ehrenvorsitzender und Architekt Wolfgang Ried haben unsere Zeitung vorab gezeigt, was die Besucher erwartet. Hause: Erstmals kann eine konkrete Vorstellung vermittelt werden, wie die Hohenburg vor rund 400 Jahren tatschlich ausgesehen hat. In 3-D ist das Antliz nachvollziehbar, bevor es dem Verfall preisgegeben darauf gewartet hat, von der Burgberg-Gemeinde wieder aufgebaut zu werden.

Plan Wilhelm Dilichs

Auf der Grundlage von alten Ansichten und dem Grundrissplan Wilhelm Dilichs von 1613 hat Architekt Wolfgang Ried in jahrelanger Forschungsarbeit Bauplne der Burg entworfen. Und zwar fr ein Burgmodell, das seinen Platz erhlt im Museum in der Freiheit. Es befindet sich derzeit im Aufbau. Ried hat die Ruine vermessen und vor zwei Jahren hat Modellbauer Andreas Pockrandt aus Bad Wildungen mit dem Bau des Burgmodells im Mastab 1:100 begonnen. Das steht seit wenigen Tagen unter Glas. Und im Marstall der Burg sind die Computer-Animationen von Frank Lindekamm ausgestellt, auch heute zwischen 14.30 und 17.30 Uhr. Mit dem Hessentag schliet die Ausstellung.

Palas, Stndehaus, Marstall, Remise und Arsenal

Architekt Ried arbeitet als Lehrer an der Technikerschule Alsfeld. Mit zehn Schlern hat er sich im Februar 06 das Projekt vorgenommen. Viele Stunden rechnete auch das Computerprogramm Lindekamms, bevor Palas, Stndehaus, Marstall, Remise und Arsenal virtuell auferstanden sind, so wie vor 500 Jahren vom Klner Bischof Hermann veranlasst.

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