Wartburg Rallye: Neues Auto für Gropengiesser und Annemüller

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Chris Gropengiesser und Tina Annemüller zusammen vor ihrem Skoda Fabia R5, mit dem sie die Wartburg Rallye bestritten.

Mit einem neuen und ungewohnten Wagen bestritten das Duo Gropengiesser und Annemüller die Wartburg Rallye und fuhren sehr gute Zeiten.

Eisenach. Vom 26. Juli bis 28. Juli fand das diesjährige Comeback der Wartburg Rallye im Rahmen der Deutschen Rallyemeisterschaft rund um Eisenach statt. Mit am Start das Duo Chris Gropengiesser mit seiner Beifahrerin Tina Annemüller vom MSC Emstal e.V. im ADAC.

Rollout

Eine lange und intensive Vorbereitung stand im Vorfeld für die beiden auf dem Programm. Mit einem angemieteten Skoda Fabia R5 von Keane Motorsport aus Tschechien stand bereits am Mittwoch für die zwei der erste „Rollout“ mit dem neuen Gefährt an. Nach einigen Testkilometern ging es dann in Richtung Eisenach zur eigentlichen Rallye.

Shakedown

Der Donnerstag begann mit dem Besichtigen einzelner Wertungsprüfungen und dem sogenannten „Shakedown“, um noch die letzten Feinheiten am Setup abzustimmen bevor es zum Showstart auf dem Eisenacher Marktplatz vor tausenden Rallyebegeisterten Fans ging, wo Team und Fahrzeug vorgestellt wurden. Mit den zwei legendären Wertungsprüfungen (WP), die jeweils zwei Mal absolviert werden mussten, ging die 56. ADAC Wartburg Rallye am Freitagmittag dann so richtig los und einem abschließenden Zuschauerrundkurs kurz vor Eisenach. Mit einem fulminanten Einstand im neuen und jedoch noch etwas ungewohnten Skoda ging gleich einmal eine zehnte und sechste Gesamtzeit auf das Konto von Chris Gropengiesser. und Tina Annemüller. Am Ende des ersten Tages stand ein sehr guter sechster Gesamtplatz zu Buche.

Chris Gropengiesser und Tina Annemüller in dem neuen Skoda.

Perfekter Ritt

Der Samstag wurde am frühen Morgen mit einer komplett neuen und extrem schnellen WP eröffnet. Mit einem perfekten "Ritt" sorgten Gropengiesser und Annemüller auf dieser WP für Furore und fuhren eine vierte Gesamtzeit. Doch die größte Überraschung ließ sich der Wettergott einfallen. Auf den beiden darauffolgenden WP's öffneten sich die Schleusen und es regnete. Gewählte Trockenreifen machte die Sache nicht ganz einfach und somit ging Chris Gropengiesser nach einem Dreher auf Nummer sicher und riskierte nichts, was jedoch zur Folge hatte, dass man vom sechsten auf den achten Gesamtplatz rutschte.

Dies tat der Freude keinen Abbruch und so ging es motiviert und nochmal mit voller Konzentration zu den letzten Wertungsprüfungen. Mit nochmals starken Zeiten unter den Top10 blieb man zwar auf dem achten Gesamtplatz, aber man sah wozu die beiden bei trockenen Bedingungen trotz ungewohntem Auto in der Lage sind.

Zieleinlauf

Der Zieleinlauf war für Chris Gropengiesser dann sehr emotional: „Ich möchte mich bei meiner Familie, bei denjenigen die es uns ermöglicht haben diesen unfassbar tollen Traum erleben zu dürfen, bei meinem Team und natürlich bei meiner Beifahrerin Tina für alles bedanken. Die Umstellung war nicht einfach aber wir haben das Beste daraus gemacht. Wir haben sehr viel Spaß gehabt und jeden Meter genossen".

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