Weiterfahrt nach Polen gestoppt: Kleintransporter hatte 2,2 Tonnen zu viel geladen

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Mit 2,2 Tonnen "Übergewicht" war ein polnischer Kleintransporter-Fahrer auf der A44 unterwegs.

Kassel. Beamte der Autobahnpolizeistation Baunatal stoppten am heutigen Montagmittag einen polnischen Kleintransporter auf der A 44 im Landkreis Kassel, da er deutlich überladen schien. Die Wiegung bestätigte den Verdacht. 2,2 Tonnen Übergewicht beim 3,5-Tonner. Der 30-jährige Pole durfte seine Fahrt in die Heimat nicht fortsetzen. Ein zweites Fahrzeug ist nun unterwegs, um die Ladung weiter zu transportieren. Er musste zur Sicherung des Strafverfahrens insgesamt 475 britische Pfund den Beamten übergeben. Bargeld in europäischer Währung hatte er nicht dabei.

Die Beamten überholten den "tiefergelegten" Kleintransporter zwischen den Anschlussstellen Breuna und Zierenberg gegen 12 Uhr und zogen ihn zunächst auf den Parkplatz Bärenberg. Dort erhärtete sich der Verdacht der erheblichen Überladung. Das geladene Altmetall, Altfahrräder und sogar ein Motorrad sowie eine Vielzahl schwer gefüllter Pappkartons zwangen den Kleinlaster in die Knie. Um das genaue Gewicht zu bestimmen, lotsten die Beamten das Fahrzeug zum VW-Werk in Baunatal. Dort ergab sich ein Gesamtgewicht von rund 5.700 kg. Die Weiterfahrt ist bis zur Abladung von mindestens 2,2 Tonnen untersagt.

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