Windenergie Reinhardswald GmbH gegründet

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Die Partner: (sitzend, v. li.) Markus Lecke (Stadtwerke Eschwege), die beiden EGR Vorstände Karsten Schreiber und Danny Sutor, Städtische Werke Kassel-Vorstand Dr. Thorsten Ebert, EAM-Natur Geschäftsführer Martin Severin und Dr. Marc Eppe (Städtische Werke Kassel) sowie (stehend, v. li.) Ralf Paschold (EGR) und Lars Rotzsche (Städtische Werke Kassel).

Die Energiegenossenschaft Reinhardswald, die Städtischen Werke Kassel, die EAM Natur und die Stadtwerke Eschwege sind Mitgesellschafter.

Reinhardshagen. Die Energiegenossenschaft Reinhardswald (EGR), die Städtischen Werke Kassel, die EAM-Tochtergesellschaft EAM Natur und die Stadtwerke Eschwege haben gemeinsam die Windenergie Reinhardswald Verwaltungsgesellschaft mbH gegründet. Entsprechende Verträge unterzeichneten jetzt Grebensteins Bürgermeister Danny Sutor und Fuldatals Bürgermeister Karsten Schreiber in ihrer Vorstandsfunktion für die EGR, Städtische Werke Kassel-Vorstand Dr. Thorsten Ebert, EAM Natur-Geschäftsführer Martin Severin und Markus Lecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Eschwege. Hauptgesellschafter der Windenergie Reinhardswald Verwaltungsgesellschaft mbH ist die EGR mit 51 Prozent. Die restlichen Anteile verteilen sich auf die Städtischen Werke Kassel (20,3 Prozent), EAM Natur (20 Prozent) und Stadtwerke Eschwege (8,7 Prozent). Geschäftsführer der Windenergie Reinhardswald Verwaltungsgesellschaft sind Ralf Paschold (EGR), Lars Rotzsche (Städtische Werke Kassel) und Martin Severin (EAM).

Möglichst bald mit Arbeiten beginnen

„Mit der Gründung der Windenergie Reinhardswald Verwaltungsgesellschaft mbH haben wir jetzt die wichtige Voraussetzung geschaffen, um den geplanten Windpark im Reinhardswald errichten und betreiben zu können“, erklärte Bürgermeister Danny Sutor in seiner Funktion als EGR-Vorsitzender stellvertretend für alle Gesellschafter. „Wir freuen uns, dass wir zusammen mit unseren Partnern den Windpark auf den Weg gebracht haben. Jetzt können wir den Genehmigungsantrag stellen, um möglichst bald mit den Arbeiten vor Ort zu beginnen.“ 20 Anlagen im Reinhardswald geplant

Vorgesehen ist, auf dem Langenberg und dem Farrenplatz im Reinhardswald 20 Windkraftanlagen zu errichten. Je nach Anlagentyp könnten damit bis zu 360 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt werden. Mit dieser Menge ließen sich bei einem durchschnittlichen Verbrauch von jährlich 3.500 Kilowattstunden rund 100.000 Haushalte versorgen. Die Genehmigung für den Windpark soll noch in diesem Sommer beim Regierungspräsidium Kassel beantragt werden. Ohne zeitliche Verzögerungen könnten die Bauarbeiten Ende 2019 starten und der Windpark dann zum Ende des Jahres 2020 in Betrieb genommen werden. Natürlich stehe die Realisierung unter dem Vorbehalt der jeweiligen Gremienbeschlüsse aller beteiligten Partner.

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