Wolfgang Schneiderhan als Festredner beim Neujahrsempfang der Stadt Wolfhagen 

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Präsident des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge rief zum Widerstand gegen Populisten auf.

Wolfhagen. Aufkeimender Nationalismus, das Ende des Ersten Weltkriegs vor einhundert Jahren – Anlaß genug für Bürgermeister Reinhard Schaake und Stadtverorndetenvorsteher Burkhard Finke, den ehemaligen Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, in seiner Funktion als Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Festredner für den Neujahrsempfang der Stadt Wolfhagen einzuladen. Der zog einen weiten historischen Bogen vom Westfälischen Frieden bis hin zu den aktuellen Flüchtlingsströmen und warnte davor, „dass auch bei uns in Europa Kriege möglich sind“. Schneiderhan rief dazu auf, sich den Populisten zu widersetzen und stattdessen Brücken zu bauen. Zuvor war Reinhard Schaake in seiner Begrüßungsansprache auf die aktuelle Situation der Stadt Wolfhagen eingegangen und hob in diesem Zusammenhang insbesondere das hohe Engagement der Bürger und der Fördervereine hervor. „So ist zum Beispiel die Bronze-Figur von Hans Staden dank vieler Spenden fertig gegossen“. Diese wird den Staden-Pfad schmücken, der von Wolfhagen bis nach Brasilien führen soll. Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke und Landrat Uwe Schmidt zeichneten Robert Kessler (Istha) und Herbert Göllner (Nothfelden) für deren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz jeweils mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen aus.

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