XL-Bienenhaus bereichert Blühfläche in Kelze

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Patrick Berndt (Naturpark Reinhardswald), Jakob Gruber (Naturpark Reinhardswald), Tanja Müller (Vorsitz. Imkerkreisverbandes), Philipp Friedrich (Naturpark Reinhardswald), Claudia Friedrich (Stadtbauamt) und Bürgermeister Markus Mannsbarth (Stadt Hofgeismar)

 Pilot- und Kooperationsprojekt in Sachen Naturschutz wird erweitert.

Hofgeismar. An der neuen Blühfläche in Kelze summt und brummt es. Nun soll ein XL-Bienenhaus das Angebot für Bienen & Co. erweitern. Im Jahre 2018 wurde eine etwa vier Hektar große städtische Fläche als Blühfläche angelegt. Sie soll wichtige Erkenntnisse für die Zukunft bringen. Dieses beispielhafte Areal des Naturschutzes wird nun um ein XL-Bienenhaus bereichert.

Die Mitarbeiter des Naturpark Reinhardswald e.V. haben das knapp zwei Quadratmeter große Insektenhaus errichtet. Hierzu kamen recycelte Wandertafelgestelle als Holzkonstruktion zum Einsatz. Die Projektbeteiligten des Pilot- und Kooperationsprojektes Blühflächen in Kelze sind gespannt, wie sich die Fläche entwickelt. „Wir hoffen, dass sich die Maßnahmen positiv auf den Bestand der Artenvielfalt auswirken,“ so Bürgermeister Markus Mannsbarth. Seit Anfang 2020 ist ein Monitoring mit Fördermitteln des Naturschutzes beauftragt, um die Entwicklung der Artenvielfalt zu analysieren. Eine Infotafel weist vor Ort auf das Projekt hin. Über einen QR-Code können weitere Informationen direkt über das Smartphone abgerufen werden.

Die Blühfläche liegt am neuen Naturpark-Rundwanderweg Nr. 4 und verbindet die Innenstadt Hofgeismar (Start am Wohnmobilstellplatz Sälber Tor) mit dem Ortsteil Kelze. Neben der Blühfläche werden auch die Naturschutzgebiete Messhagen und Kelzer Teiche auf dem Rundweg angesteuert. Die Blühfläche in Kelze wurde aufgeteilt und als ein- und mehrjährige Honigbrache, mehrjährige Blühflächen mit verschiedenen Mischungen, Ackerbrachstreifen, einer Wildpflanzenfläche für Biogas und einer Fläche mit Sommergetreide und anschließender Stoppelbrache angelegt. Es wird auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtet und Bereiche für Lerchen freigehalten. Aus den verschiedenen Anpflanzungen und den Entwicklungen auf diesen Flächen möchte man Erkenntnisse für die Zukunft ziehen.

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