Schwerer Verkehrsunfall: Zwei Tote bei Trendelburg

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Dritte Person irrte wahrscheinlich unter Schock durch Langenthal

Trendelburg - Am frühen Mittwochmorgen gegen 0.45 Uhr teilte eine Verkehrsteilnehmerin der Polizei mit, dass zwischen Trendelburg-Langenthal und Beverungen-Haarbrück (Nordrhein-Westfalen) ein Fahrzeug im Graben liege. Beim Eintreffen der Polizei am Unfallort wurde festgestellt, dass sich der 23-jährige Fahrer eines Audi A4 aus Beverungen tödlich verletzt und angegurtet auf dem Fahrersitz befand. 

Der 25-jährige Beifahrer aus Höxter (NRW) wurde aus dem Fahrzeug herausgeschleudert und lag schwerstverletzt neben der Straße. Der Beifahrer wurde umgehend durch die Rettungsdienste ins Krankenhaus nach Höxter transportiert, wo er allerdings aufgrund der Schwere seiner Verletzungen ebenfalls verstarb.

Im weiteren Verlauf der Unfallaufnahme wurde noch eine dritte Person ermittelt, die sich zum Unfallzeitpunkt ebenfalls in dem Audi befunden hatte. Dabei handelte es sich um eine 26-jährige männliche Person aus Lauenförde (Niedersachsen). Aufgrund eines Schocks irrte der Mann zunächst durch die Ortschaft Langenthal, ehe er von Rettungsdiensten aufgenommen werden konnte. Anschließend wurde er von einem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Hofgeismar transportiert. 

Zu seinem Gesundheitszustand können momentan noch keine verlässlichen Angaben gemacht werden. Zum Unfallhergang konnte rekonstruiert werden, dass die Insassen des Audis die Kreisstraße 71 aus Richtung Beverungen-Haarbrück in Richtung Trendelburg-Langenthal gefahren sind. Ausgangs einer langgezogenen Linkskurve kam dann der Audi von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Graben und prallte gegen einen Baum. An dem Audi entstand wirtschaftlicher Totalschaden. 

Momentan gibt es keine Hinweise darauf, dass eventuell ein weiteres Fahrzeug an dem Unfallgeschehen beteiligt war. Der genaue Unfallzeitpunkt steht nicht fest, da keine Unfallzeugen vorhanden sind. Die Beamten der Polizeistation Hofgeismar haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Kassel wurde ebenfalls eingeschaltet.

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