Zwei Verletzte bei zwei Unfällen auf Autobahnen 44 und 49

Bei einem Unfall überschlug sich ein Pkw auf dem Grünstreifen und kam auf dem Dach zum Liegen.

Baunatal. Bei zwei Unfällen auf Autobahnen in Nordhessen sind am heutigen Freitag zwei Menschen verletzt worden. Zunächst war eine junge Frau gegen Mitternacht auf der A 49 einem Tier ausgewichen und hatte sich anschließend mit ihrem Wagen überschlagen. Sie wurde dabei schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Am frühen Morgen war dann auf der A 44 bei einem Pkw der Reifen geplatzt, woraufhin das Auto gegen die Betonleitwand in der Fahrbahnmitte und anschließend gegen einen Sattelauflieger krachte. Der Fahrer dieses Wagens wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Wie die an den Unfallorten eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal berichten, ereignete sich der Unfall auf der A 49 zwischen den Anschlussstellen Gudensberg und Felsberg wenige Minuten nach Mitternacht. Eine 19-Jährige aus Baunatal war mit einem Skoda in Richtung Kassel unterwegs. Etwa 400 Meter vor dem Parkplatz Scharfenstein musste sie offenbar einem Tier ausweichen, geriet ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort fuhr sie mit ihrem Wagen gegen einen Wildschutzzaun und geriet im weiteren Verlauf auf die beginnende und ansteigende Schutzplanke. Dadurch überschlug sich der Pkw auf dem Grünstreifen und kam auf dem Dach zum Liegen. Ein Rettungswagen brachte die schwer verletzte 19-Jährige anschließend in ein Kasseler Krankenhaus. An ihrem Skoda war ein Totalschaden entstanden. Zudem waren sechs Felder der Schutzplanke, ein Leitpfosten sowie ca. 30 Meter Wildschutzzaun beschädigt worden. Der Sachschaden wird insgesamt auf 13.000 Euro geschätzt.

Gegen 6.15 Uhr war dann auf der A 44 in Fahrtrichtung Kassel, zwischen Zierenberg und Bad Wilhelmshöhe, rund zwei Kilometer vor dem Parkplatz Firnsbachtal, der Reifen eines auf dem linken Fahrstreifen fahrenden 3er BMW geplatzt. Der Pkw, an dessen Steuer ein 28-Jähriger aus Georgien saß, schleuderte daraufhin nach links gegen die Betonleitwand, wurde von dieser abgewiesen und stieß anschließend gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug. Der 28-Jährige war dabei leicht verletzt worden. Der 54-jährige Fahrer des Sattelzuges aus Polen blieb unverletzt. Am BMW war ein Totalschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro entstanden. Den Schaden am Sattelauflieger beziffern die Autobahnpolizisten auf etwa 500 Euro. Wegen der Bergungsarbeiten musste die A 44 für rund 20 Minuten voll und anschließend noch teilweise gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen mit mehr als drei Kilometern Stau. Gegen kurz nach 8 Uhr konnten alle Sperrungen wieder aufgehoben werden.

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