Mitgliederinnen der Bad Emstaler Feuerwehr zeigen zum Weltfrauentag ihre Power

Die Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr in Bad Emstal trafen sich anlässlich des Weltfrauentags zum Fotoshooting.
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Die Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr in Bad Emstal trafen sich anlässlich des Weltfrauentags zum Fotoshooting.

Bad Emstal. Nicht nur am Weltfrauentag sollten alle Frauen zusammenhalten und sich stolz zeigen. Wie wichtig es ist, es täglich zu tun, zeigt eine Aktion der Mitgliederinnen der Freiwilligen Feuerwehr Bad Emstal.

Wie viele Freiwilligen Feuerwehren in der Region auch, haben auch die Bad Emstaler etwas Nachwuchsprobleme. Was dort aber besonders ist: Die Frauenpower. Aktuell sind 21 Feuerwehr-Frauen in den drei Ortsteil-Wehren aktiv. Sie sind Feuer und Flamme für den Brandschutz. 19 von ihnen trafen sich im Vorfeld des Weltfrauentag zum gemeinsamen Fotoshooting vor Schloss Riede. „Wir wollen damit unsere Frauenpower ausdrücken.“ Doch worin liegt das Erfolgsgeheimnis des Frauenbooms in der Emstaler Wehr?

„Ein Erfolgszrezept haben wir nicht. Sind natürlich stolz auf die hohe Zahl“, so Kevin Bickel, stellvertretender Gemeindebrandinspektor. „Ich glaube es liegt an der allgemein guten Stimmung in der Wehr.“ Hinzu komme, dass die Frauen auch viel unter sich unternehmen. Es sind auch Mütter in der Wehr, deren Töchter ebenfalls in die Freiwillige Feuerwehr eingetreten sind. „Und von einigen Männern traten die Ehefrauen ebenfalls ein.“ Im Einsatz und in der Ausbildung lassen sich die Frauen nicht die Butter vom Brot nehmen. „Frauen in verantwortungsvollen Positionen ist eine Selbstverständlichkeit, unsere Damen decken jeden Bereich ab.“

Über die Vorzüge in ihrer Feuerwehr berichten die Mitgliederinnen: „Wir mögen den großen Zusammenhalt in der Wehr, das ist wie eine große Familie“. Und es stört sie auch nicht, wenn die Frisur vom Helm einmal zersaust ist. Oder mal Asche ins Gesicht kommt: „Das ist doch das beste Make-up“, scherzt eine Kameradin. „Die erste Frau, Gabi Liebal, trat 1987 in die Feuerwehr Bad Emstal ein und ist bis heute im Ortsteil Riede aktiv.“, berichtet Kevin Bickel.

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