So abwechslungsreich wie das Wetter: 36. Borkener Heimatfest hatte viel zu bieten

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Borken. Grau und durchwachsen am Freitag. Heiß und sonnig am Samstag. Apokalyptisch am Sonntag. Petrus demonstrierte am vergangenen Wochenende sein

Borken. Grau und durchwachsen am Freitag. Heiß und sonnig am Samstag. Apokalyptisch am Sonntag. Petrus demonstrierte am vergangenen Wochenende sein umfangreiches Repertoire an Wetterextremen zum alljährlichen Borkener Heimatfest.

Bürgermeister Bernd Heßler begrüßte am frühen Freitagabend im Namen der städtischen Körperschaften alle Gäste, mit unter Landrat Frank-Martin Neupärtl nebst Gattin, welche den Weg ins Sparkassen-Zelt auf den Bürgerhaus Parkplatz gefunden haben.

Mit den Worten: "Ein Fest wird durch Feiern, durch Musik und durch Bier gestaltet. Bier muss zelebriert werden", traf der Bürgermeister bei der offiziellen Eröffnung den Nagel auf den Kopf.

Sonnenschein zum Flohmarkt

Den Fassbieranstich zur 36. Auflage des Heimatfestes jedoch überließ er Sonja Lehmann, Kultur-, Freizeit- und Sportausschussvorsitzende. Mit Engagement und einem hölzernen Hammer bewaffnet, rückte sie dem Fass zu Leibe, um den offiziellen Startschuss für die Feierlichkeiten zu geben. Im Anschluss übernahm die Band "No Limit" das Zepter im Festzelt und heizte den Zuhörern mit Live-Musik ein.

Schon am frühen Samstagmorgen ließ sich ein herrlicher Spätsommertag erahnen. Bei Bilderbuchwetter fanden tausende Besucher den Weg nach Borken.

Der beliebte Straßen- und Flohmarkt bescherte eine stark frequentierte Bahnhofstraße, gute Umsätze für Fahrgeschäfte und Essensstände sowie gut besuchte Bierpilse und Weinstände. Doch so voll es in der ersten Tageshälfte war, umso ernüchternder war die Besucherzahl am Abend. Die Band "Hokus Pokus" spielte ihr Bühnenprogramm vor leeren Rängen.

Eingebettet in das bunte Festprogramm am Samstag fand ab 15.00 Uhr der dreizehnte Stadtlauf statt. Auf vier unterschiedlichen Streckenverläufen kämpften die Läufer um die Spitzenposition und den Sieg. Die Zeiten und Ergebnislisten können im Internet unter www.tuspo-borken.de eingesehen werden.

Der letzte Tag des Heimatfestes begann besinnlich mit einem gemeinsamen Gottesdienst im Festzelt. Auf der Bahnhofstraße herrschte reges Treiben und der Frühschoppen mit leckerem Erbseneintopf zum Mittag wurde gut angenommen.

Auch wenn nicht alle Händler zum verkaufsoffenen Sonntag ihre Geschäfte geöffnet hatten, konnte dennoch das ein oder andere Schnäppchen geschlagen werden. Bis gegen 15.00 Uhr das verheerende Unwetter über den Landkreis einbrach. Der Himmel färbte sich tiefschwarz. Regen, Gewitter, Sturm und Hagel setzten dem Heimatfest ein jähes Ende.

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