Ansturm der Besucher - Erlebnisregion Edersee zeigte sich auf dem Hessentag

Nordhessen. Das alljährliche große "Fest der Hessen", des 51. Hessentag in Oberursel,ist mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Neben

Nordhessen. Das alljährliche große "Fest der Hessen", des 51. Hessentag in Oberursel,ist mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Neben einem üppigen Musik- und Kulturprogramm, Trachten und Traditionen sowie dem großen Festumzug als Abschluss sind vor allem die interessanten Ausstellungen in den großen Messehallen und -zelten Ziel für viele der mehr als 1,375 Millionen Besucher gewesen.

TAG Edersee mit attraktiven Freizeitangeboten vor Ort

Auch in diesem Jahr präsentierte sich die Touristische Arbeitsgemeinschaft "Erlebnisregion Edersee" mit ihren vielfältigen Angeboten für Urlaub und Ausflüge mit einem eigenen Stand. Zehn Tage lang haben Vertreter der neun Städte und Gemeinden (Bad Wildungen, Bad Zwesten, Borken, Edertal, Fritzlar, Frankenau, Jesberg, Lichtenfels und Vöhl) rund um Edersee und Kellerwald diesen Stand betrieben, Fragen beantwortet, Infomaterial verteilt, Tipps gegeben und zum Besuch der reizvollen Region eingeladen. "Der Betrieb an unserem Stand musste nicht nur an den beiden Wochenenden einem wahren Publikumsansturm standhalten", freuen sich Dieter Trinks und Horst Schäfer von der Kurverwaltung Bad Zwesten und Ute Kühlewind vom Bad Wildunger Stadtmarketing. Gerade die räumliche Nähe der Hessentagsstadt Oberursel zum Rhein-Main-Gebiet habe sich dabei als großer Vorteil heraus gestellt.

Ernsthaftes Interesse undviele Nachfragen

"Dabei waren die Besucher nicht einfach nur höflich, sondern ernsthaft an unseren Angeboten interessiert," hat Andrea Ginder von der Edersee Touristic GmbH in zahlreichen Gesprächen erfreut festgestellt. Dass die Erlebnisregion Edersee als eine der Tourismus-Hochburgen Hessens einen guten Ruf genießt, war eine weitere Erkenntnis.

Stadtmarketing Fritzlar überrascht von Ansturm

Es herrschte stets großer Andrang; das für zunächst etwa eine Woche kalkulierte Prospektmaterial war schon am langen Eröffnungswochenende zu Pfingsten restlos aufgebraucht. Natürlich wurde auf schnellstem Wege nachgeliefert, um das Interesse und die Neugier der Besucher zu befriedigen.Auch Ingrid Pütz und ihre Kollegin Birgit Sonnenschein vom Stadtmarketing Fritzlar e.V. waren überrascht von der großen Resonanz und der überwältigenden Nachfrage. "Dieser Messebesuch ist organisatorisch schon ein kleiner Kraftakt, aber er hat sich wirklich für die gesamte Region mehr als gelohnt", beschreibt Ingrid Pütz ihre Erfahrungen. "Wir sind regelrecht überrannt worden", bestätigen auch Martina Junghans (Borken) und Volker Schüttler (Bad Wildungen) schmunzelnd. Großes und vor allem echtes Interesse, viele neugierige Fragen – auch zum Wasserstand im Edersee – und gute Gespräche zeugen von besten Marktchancen im Wettbewerb der deutschen Tourismusregionen um den begehrten Gast aus dem Großraum Rhein-Main und den Nachbarregionen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Viele Reaktionen belegen die Bekanntheit des nordhessischen Urlaubsparadieses.

Wandern und Radfahren besonders beliebt

"Der Edersee, da fahren wir fast jedes Jahr hin – herrliche Gegend!" oder "Unsere Nachbarn campen da oft und wir wollen diesen Herbst zum Wandern dorthin fahren", hört man von den Besuchern. Mancher hat schon Pläne geschmiedet und will "demnächst mal mit der ganzen Familie" kommen. Familien fragten oft nach Jugendherbergen, Ferienwohnungen, Campingplätzen und Freizeitmöglichkeiten, während die ältere Generation zwar preisbewusst agiert, aber dennoch großen Wert auf Qualität in guten Übernachtungsmöglichkeiten legt.Neben dem Dauerbrenner-Thema "Wandern" spielte inzwischen in den Beratungsgesprächen auch das Interesse am Radfahren zunehmend eine wichtige Rolle. Gerade der Wanderflyer der "Erlebnisregion", aber auch Tipps zu Radtouren oder das neue Angebot, hochwertige Elektro-Fahrräder in der gesamten Region zu mieten, fanden große Resonanz.Ob als Rundtour um den Edersee oder entlang der Eder auf dem Ederradweg gen Fritzlar, als Tour nach Bad Wildungen oder als Route rund um die Borkener Seen.  Für die Messen im nächsten Jahr soll – ähnlich wie jetzt schon der gemeinsame Kulturkalender – eine umfassende Freizeitkarte mit Ausflugstipps und allen attraktiven Einrichtungen aufgelegt werden.

Landschaft und Nationalpark stark gefragt

Vor allem die bezaubernde Landschaft mit ihrer einzigartigen Verbindung von Wasser, Wald und Bergen, die räumliche Nähe und die gute Erreichbarkeit der attraktiven Urlaubsregion wurden als echte Pluspunkte registriert. Schließlich gelangt man in nicht einmal zwei Stunden Fahrtzeit von Frankfurt oder Wiesbaden aus in die Region. Beim Publikum richtig "punkten" konnte die Edersee-Region auch mit den Themen Nationalpark, Fachwerkambiente und Kultur. Eine Messe, die den Aufwand lohnte, intensive Beratung war gefragt und kam gut an bei den Besuchern. Mehr Informationen zur Erlebnisregion Edersee gibt es im Web unter www.erlebnisregion-edersee.de.     (ras)

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