Arbeiten wie Profis

Melsungen. Grund zum Feiern hatten vor Kurzem die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern des Berufsgrundbildungsjahres (BGJ) Metalltechnik an de

Melsungen. Grund zum Feiern hatten vor Kurzem die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern des Berufsgrundbildungsjahres (BGJ) Metalltechnik an der Radko-Stöckl-Schule in Melsungen, als sie im Rahmen einer kleinen Feierstunde acht vollständig restaurierte Werkbänke an die Schulleitung übergaben. Während einer Kurzpräsentation stellten die Schülerinnen und Schüler ihre aufgestellten Planungsschritte und durchgeführten Arbeiten anschaulich und eindrucksvoll vor. "Zu Beginn der Arbeiten konnte ich mir nicht vorstellen, wie gut das wird", gesteht der Schüler Giulio Santoro während der Vorstellung.

Auch Luzia Koch berichtet. "Wir mussten eine Menge machen. Zwischendurch dachte ich, das schaffen wir nie. Die Arbeiten waren schwer, aber es hat auch Spaß gemacht und wir haben eine Menge dabei gelernt." Und es hat sich gelohnt. "Ich kann kaum glauben, dass dies unsere alten Werkbänke sind. Sie sehen aus wie neu und sind auch wieder voll funktionsfähig", lobte der stellvertretende Schulleiter Bernd Basczok die Arbeit der jungen Menschen während der Übergabe. Gleichzeitig dankte er zusammen mit dem Leiter der technischen Abteilung Markus Gille den betreuenden Fachlehrern Michael Steckenreuter und Jürgen Rimbach - Koordinator für arbeitstechnische Fächer - für die Durchführung des sehr gelungenen Projektes. Eine Idee, die erfolgreich umgesetzt werden konnte und sich mehr als gelohnt hat. Die Werkbänke stehen neben neuen Maschinen in einer frisch renovierten und optisch ansprechenden Werkstatt. "Wir haben nicht nur zirka 3.500 Euro gespart, sondern viel wichtiger ist, dass die Schülerinnen und Schüler jetzt ihren Beitrag zur Sanierung erkennen und somit ihren gesamten schulischen

Arbeitsplatz mit anderen Augen sehen und wertschätzen", erläuterte Fachlehrer Michael Steckenreuter. Auf die Frage, ob die Lerngruppe das Projekt noch mal machen würde, antwortet spontan Anushan Manmaterajah: "Klar, so stelle ich mir meine Ausbildung vor – anschaulich und praxisnah. Da weiß man zum Schluss, was man geschafft hat."

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