Arbeitsmarkt präsentiert sich "robust"

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Schwalm-Eder. Die Arbeitslosenquote zeigt sich mit 5,0 Prozent unverändert gegenüber Juni

Schwalm-Eder / Waldeck-Frankenberg. Robust präsentiert sich im Juli der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Korbach. Die Arbeitslosenquote zeigt sich mit 5,0 Prozent unverändert gegenüber Juni, reduzierte sich aber um 0,3 Punkte im Vergleich zu 5,3 Prozent im Juli 2013. Insgesamt sind in den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder 9141 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet, 40 mehr als im Vormonat, aber 493 weniger als im Vorjahresmonat.Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene lassen die aktuellen Arbeitslosenzahlen leicht ansteigen, was im Wesentlichen auf in der Regel vorübergehende Meldungen nach Abschluss von Berufsausbildungen zurückzuführen und damit saisonüblich ist. Andere Personengruppen weisen binnen Monatsfrist nur einen minimalen Anstieg auf.Dagegen ist im Jahresvergleich ein erfreuliches Minus der Arbeitslosmeldungen bei bis 25jährigen (minus 17,2 Prozent), bei Frauen (minus 8,5 Prozent) und bei Männern (minus 1,9 Prozent) festzustellen. An den Älteren ab 50 Jahren ging allerdings diese positive Entwicklung in beiden Rechtskreisen mit einem Plus von 6,1 Prozent ebenso deutlich vorbei wie an Ausländern mit einem Zuwachs um 7,2 Prozent.Unterschiedliche Trends sind in den beiden Landkreisen auszumachen. Während Schwalm-Eder seine Arbeitslosenquote um 0,1 Punkte zum Vormonat und um 0,3 Punkte zum Vorjahresmonat auf jetzt 5,1 Prozent senken konnte, stieg sie in Waldeck-Frankenberg von 4,8 Prozent im Juni auf aktuell 4,9 Prozent im Berichtsmonat an. Allerdings besteht auch hier eine Differenz von 0,4 Punkten zu 5,3 Prozent vor einem Jahr.

Aufwärtstrend im Süden hält an

Bei den Geschäftsstellen fallen im Jahresvergleich Frankenberg mit 217 weniger Arbeitslosen und Schwalmstadt mit 202 weniger Beschäftigungssuchenden auf. Darüber hinaus kann die Schwalm auch mit einem Monatsminus von 113 weniger Meldungen aufwarten, während fast alle anderen Geschäftsstellen im Agenturbezirk hier ein Plus verbuchen müssen. Einzig Fritzlar schließt sich mit sechs Arbeitslosmeldungen weniger als im Juni dem Aufwärtstrend im Süden der Schwalm-Eder-Region an.Beim Stellenzugang toppt Schwalm-Eder mit einem Monatsplus von 2,5 Prozent und einem Jahreszuwachs von 14,9 Prozent die Werte in Waldeck-Frankenberg, wo ein deutliches Minus von 17,8 Pro-zent bzw. 20,7 Prozent festzuhalten ist.

Moderater sieht es beim Stellenbestand aus. Hier stehen im Monatsvergleich 1,3 Prozent weniger Jobangebote in Schwalm-Eder einem Rückgang um 1,9 Prozent in Waldeck-Frankenberg gegenüber. Seite 1 von 4Im Jahresvergleich hat das Waldeck-Frankenberger-Land dann wiederum mit einem Plus von 14,8 Prozent die Nase vorn gegenüber einer Minderung um 2,7 Prozent in Schwalm-Eder.Insgesamt liegt der Stellenbestand im Agenturbezirk aber mit 6,5 Prozent über dem Vorjahr auf ho-hem Niveau und auch neue Jobofferten wurden 5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum registriert."Grundsätzlich können die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zufrieden stimmen", bilanziert Uwe Kemper, Leiter der Agentur für Arbeit Korbach. Kritisch sieht der Agenturchef dagegen, dass die positive Ent-wicklung gegenüber dem Vorjahr Ältere, Ausländer und Langzeitarbeitslose nicht erreicht habe, was auch hessenweit zu beobachten sei. "Vor dem Hintergrund des großen Stellenangebots und dem regionalen Fachkräfteproblem, muss das Potential dieser Personengruppen dem Arbeitsmarkt mit vereinten Kräften nutzbar gemacht werden", formulierte Uwe Kemper ein wichtiges Ziel.

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