Baden erwünscht - Beiseförth ist bereit für den Sommer

Beiseförth. "Baden verboten" anstatt Badespaß. So hieß es im vergangenen Sommer am See in Beiseförth. Die Wasserpflanzen im See und die

Beiseförth. "Baden verboten" anstatt Badespaß. So hieß es im vergangenen Sommer am See in Beiseförth. Die Wasserpflanzen im See und die Algen auf der Oberfläche hatten sich so stark vermehrt, dass der See für Badende gesperrt werden mußte. Besucher blieben aus und selbst einige Dauercamper des angrenzenden Campingplatzes räumten das Feld.In diesem Jahr soll alles anders laufen. Die Stadtverwaltung Malsfeld hat eine Möglichkeit gefunden, das Problem in den Griff zu bekommen. Pflanzenmaht heißt die Lösung, für die man sich entschieden hat. Dabei werden die Wasserpflanzen mittels eines Bootes, das wie ein schwimmender Rasenmäher wirkt, abgeschnitten.Rund 10.000 Euro hat das  Verfahren die Gemeinde gekostet, aber Malsfelds Bürgermeister Herbert Vaupel und Bauamtsleiter Jürgen Engel sind sich sicher,  es hat sich gelohnt. Auch den Algen will man mit Hilfe eines für Mensch und Tier unschädlichen Verfahrens an den Kragen. Bei der sogenannten Phosphatfällung wird eine übermäßige Anreicherung des Gewässers mit Nährstoffen, die das Algenwachstum fördern, verhindert.Aber nicht nur im, sondern auch um den See gibt es einige Neuerungen. Ein Kinder- und Familienbad soll das Gelände werden. Der ehemalige Minigolfplatz wird zu einer Spielwiese für die Kleinen umgestaltet. "Neben mehreren Spielgeräten und einem Trampolin, wird auch ein Pool für Kleinkinder aufgestellt ", erklärt Bürgermeister Vaupel. "Zudem werden wir Wasserspaßgeräte anschaffen, um das Baden hier noch attraktiver zu machen."

In Verbindung mit dem Campingplatz und der teilrenovierten Schwimmbadgaststätte, die am 23. April wieder in Betreib genommen wird, ist der Beiseförther See ein Ausflugsziel, dass den Besuch lohnt.

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