Begleitung bis zum Tod

Treysa. Zahlreiche Besucher verfolgten in den vergangenen Wochen die Vortragsabende der Hospizgruppe Treysa. Am Donnerstag, 19. Mrz, um 20 Uhr,

Treysa. Zahlreiche Besucher verfolgten in den vergangenen Wochen die Vortragsabende der Hospizgruppe Treysa. Am Donnerstag, 19. Mrz, um 20 Uhr, findet in der evangelische Stadtkirche Treysa die letzte Veranstaltung mit Informationen zum Umgang mit Sterben und Tod statt.

Hospizkrfte stellen sich vor

Es sollen das Selbstverstndnis und die Angebote der Hospizgruppe Treysa dargestellt werden. Auch werden sich die ersten ausgebildeten Hospizhelfer vorstellen und ber die Inhalte der Arbeit informieren. Die Hospizgruppe Treysa gehrt zur evangelischen Kirchengemeinde und versteht sich als ein Teil der Hospizbewegung. Ihr Ziele: Sterben, Tod und Trauer als einen wichtigen Bestandteil des Lebens deutlich zu machen, und Menschen in der letzten Phase ihres Lebens zu begleiten. Mittlerweile ist der erste Ausbildungskurs fr Hospizhelfer abgeschlossen worden. Unter Leitung einer ausgebildeten Fachkraft haben sich sieben Frauen und zwei Mnner aus Schwalmstadt ber ein Jahr auf den ehrenamtlichen Dienst der Begleitung von schwer kranken und sterbenden Menschen und ihrer Angehrigen vorbereitet.

Hchstmgliche Lebensqualitt

Ziel jeglicher hospizlicher Begleitung ist ein selbstbestimmtes Leben mit hchstmglicher Lebensqualitt im vertrauten Umfeld, Lydia Schmieling von der Hospizgruppe. Wie die Begleitung praktisch aussieht, sei individuell sehr verschieden. Wichtig ist: Hospizhelfer werden nicht pflegerisch ttig. Vielmehr geht es darum, Zeit miteinander zu teilen, am Bett zu sitzen, vorzulesen, zu sprechen oder auch zusammen zu schwiegen, sagt Schmieling. An dem Abend besteht die Mglichkeit zum Gesprch und zur Kontaktaufnahme.

Extra Info

Der letzte Weg ...Im Mittelpunkt der Arbeit der Hospizgruppe Treysa stehen:- die Begleitung schwerkranker, sterbender Menschen und ihrer Angehrigen.- die Qualifizierung der Hospizhelferinnen.- die begleitende Untersttzung der Hospizhelferinnen.- die Verbreitung des Hospizgedankens (ffentlichkeitsarbeit).- die Vernetzung mit begleitungsrelevanten Diensten.- die Vernetzung mit unterschiedlichen Hospizeinrichtungen und Gruppen.

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