Bernd Siebert auf Sommertour in Fritzlar

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Fritzlar. Der Bundestagsabgeordnete Siebert ist voll des Lobes für die Domstadt.

Fritzlar. Gemeinsam mit dem Staatssekretär für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister besuchte der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert Institutionen und Unternehmen in der Dom- und Kaiserstadt. Begleitet wurde er dabei vom CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Christian Seyffarth, Bürgermeister Hartmut Spogat, dem Ersten Stadtrat Claus Reich und weiteren Vorstandsmitgliedern der CDU Fritzlar. "Fritzlar ist schon immer ein besonderer Programmpunkt in meiner Sommerbereisung. Diese Stadt ist in vielerlei Hinsicht ein sehr gutes Beispiel für eine zukunftsfeste Entwicklung im ländlichen Raum", betonte Siebert.

Der Anfang wurde im Fritzlarer Bahnhof gemacht. Zum Zweck der Information und Beratung haben sich 15 Handwerksbetriebe aus der Region zu einem "Handwerker-Kompetenzzentrum" zusammengetan, welches von Bernd und Jan Jäger geleitet wird. Dieser lose Verbund von Firmen, die sich in ihrem Angebot ergänzen, soll vor allem dazu dienen, Synergie-Effekte rund um das Bauen zu nutzen. Einen besonderen Schwerpunkt legen die Firmen auf das Thema Energieeinsparung und Erneuerbare Energien.

Zweiter Programmpunkt war der Handelsplatz "Das WeltAuto" der Firma Autohaus Range. Die Idee zum Neubau entstand vor gut einem Jahr aufgrund von akutem Parkplatzmangel rund um das Autohaus in der Wolfhager Straße. Dirk Braun, Friedrich Keller und Michael Machulik, die drei Gesellschafter des Autohauses Range, setzten sich zusammen und suchten nach einem Ausweg, welchen sie in der Fläche des Gewerbegebiets Brautäcker fanden. Entstanden ist eine 6.000 Quadratmeter große Fläche für zertifizierte Gebrauchtfahrzeuge mit dem Qualitätslabel "Das WeltAuto" sowie ein Bürogebäude inklusive Annahmebühne und Fahrzeugübergabefläche.  Nachdem die drei Neugesellschafter das Unternehmen im Jahr 2010 mit 29 Mitarbeitern übernommen hatten ist die Zahl nunmehr auf 67 gestiegen.

Der Abschluss des Tages wurde in der Westfalen-Tankstelle  direkt an der Range-Kreuzung gemacht. Der Familienbetrieb investierte 2,2 Millionen Euro in die 5.000 Quadratmeter große Anlage. Energieeffizienz ist bei dieser Tankstelle ein großes Thema. Zwölf Mitarbeiter, davon sechs Vollzeitangestellte, sorgen für den reibungslosen Ablauf im 24-Stunden-Betrieb. Die Gäste dankten Christin und Ralf Rehburg für die kompetente Führung.

In allen besuchten Betrieben wurden in Gesprächsrunden sowohl branchenspezifische als auch allgemeine wirtschaftliche und politische Themen behandelt. Siebert sagte abschließend: "Eine bodenständige und weitsichtige Kommunalpolitik ist einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg im ländlichen Raum. In Fritzlar beeindruckt mich immer wieder das harmonische Miteinander von Alteingesessenem und Neuem. Es ist mein Überzeugung, dass es im nordhessischen Raum keine Kommune vergleichbarer Größe gibt, die sich in den letzten Jahren so gut entwickelt hat.".

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