Besser zusammen: Land Hessen fördert Feuerwehr und neues Ordnungsamt

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Melsungen. Mehr Geld für Feuerwehren und bürgernahes Amt-Projekt: Rund 900.000 Euro fließen nach vom Hessischen Innenministerium nach Melsungen.

Melsungen. Es ist ein zurzeit einmaliges Projekt, mit dem Melsungen zum hessenweiten Vorreiter wird: Der neue Feuerwehrstützpunkt beheimatet nicht nur die Freiwillige Feuerwehr Melsungen, sondern auch einen Teil der Werksfeuerwehr des Wirtschaftsunternehmens B.Braun. Dazu soll der neugebaute Feuerwehrstützpunkt zusätzlich mit weiteren Geldern gefördert werden: Rund 800.000 Euro sollen vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport in die Arbeit der Feuerwehrleute fließen. "Das alte Gebäude war sehr in die Jahre gekommen. Der Neubau ist zweckmäßig und beherbergt   Partner, die sich gegenseitig unterstützen", sagte Staatssekretär Werner Koch am Montag.

Feuerwehren erhalten

Das Ziel vom Land Hessen: "Unsere Feuerwehren müssen erhalten werden." Dabei betonte Koch auch die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehr. Ehrenamt und das Engagement junger Menschen sei noch immer ein Thema, das weiter beackert werden  müsse. "Es ist ein Bereich der vor großen Aufgaben und Herausforderungen steht. Junge Menschen sollen sich nicht zwischen Job und Ehrenamt entscheiden müssen", so der Staatssekretär. Koch lobte gleichzeitig die Feuerwehr Melsungen, die bereits viele junge Menschen begeistert hat. Denn: So werde der Jugend auch soziale Verantwortung vermittelt. Außerdem habe der Brandschutz für Landesregierung einen hohen Stellenwert. "Das zeigt sich an der Förderung des Feuewehrstützpunktes", betonte Werner Koch.

Neue Wege fördern und beschreiten

Als zweiten Zuwendungsbescheid überreichte Werner Koch Melsungens Bürgermeister Markus Boucsein 100.000 Euro für ein interkommunales Ordnungsamt. Für die  Kommunen Melsungen, Felsberg, Spangenberg, Malsfeld und Morschen soll so ein gemeinsames Ordnungsamt entstehen – federführend in Melsungen. Dadurch werde nicht nur die Region für die Zukunft gestärkt, sondern effizienter und bürgernäher gearbeitet – und das zusammen. "Mit unserer Zuwendung wollen wir neue Wege fördern. So kann besser auf die Bedürfnisse der Kommunen eingegangen werden." Bundesweit soll diese Zusammenarbeit eine Vorbildfunktion inne haben. Doch auf die Art könne auch gespart werden: Aufgaben könnten nicht nur qualitativer, sondern auch kostengünstiger organisiert werden. "Gerade in Zeiten sinkender kommunaler Einnahmen und der zunehmenden Auswirkungen des demographischen Wandels", ergänzte Koch. Das Ziel müsse immer bleiben, den Service beizubehalten und die Betroffenen einzubinden.

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