Bewirten im Zweiwochentakt: Gastronomen übernehmen Burgberggaststätte

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Homberg. In wenigen Tagen soll die Burggaststätte neu belebt werden.

Homberg. In wenigen Tagen soll die Burggaststätte neu belebt werden. Der Magistrat hat einer Gruppe Homberger Gastronomen das OK gegeben, das beliebte Ausflugsrestaurant provisorisch zu nutzen. Thomas Nied vom Bier- und Weinlokal Balthasar, Torsten Jouvenal und Jörg Schäfer vom Hotel Stadt Cassel sowie Jürgen Dillenberger vom Fischmarkt Homberg haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam, mit Unterstützung des Homberger Stadtmarketingvereins, ein Angebot an Speisen und Getränken vor Ort anzubieten.

"Das Burgbergrestaurant ist ein unabdingbarer Bestandteil der Homberger Gastronomie und ein wichtiger Baustein im touristischen Angebot der Stadt. Daher kann es nicht angehen, dass viele Besucher und Touristen an der geschlossenen Gaststätte vorbei gehen müssen", erklärt Torsten Jouvenal. "Das sich gleich drei Gastronomen zusammenschließen um gemeinsam ein solches Projekt aufzuziehen ist außerdem ein echtes Alleinstellungsmerkmal für die Stadt. So etwas findet man nur sehr selten", ergänzt Thomas Nied.

Zunächst wird auf kleine Küche gesetzt. So sind fürs Erste zwei bis drei Gerichte angedacht um zu testen, was von den Gästen gewünscht wird. Später kann das Angebot auf eine kleine "a la carte"- Karte ausgedehnt werden. "Auf diese Weise wollen wir ein bekanntes und beliebtes Ausflugsrestaurant weiter  betreiben und zwar mit etwas mehr als nur einer Imbissbude", erklärt Jörg Schäfer.

Von der Planung her ist angedacht, dass sich die drei Betreiber in Zwei- bis Dreiwochentakt abwechseln. Der Stadtmarketingverein tritt dabei als Pächter auf. Ein Anspruch auf Weiterführung der Gastronomie besteht für die provisorischen Betreiber nicht. Der Magistrat der Stadt Homberg kann das Mietverhältnis kündigen um die Einrichtung dann in neue Hände zu übergeben. "Von dieser Regelung profitieren wir alle", erklärt Jürgen Dillenberger. "Für uns Gastronomen ergibt sich eine zusätzliche Gelegenheit unser Angebot zu präsentieren und die Stadt kann auf diese Weise ein rundes touristisches Angebot mit Sehenswürdigkeit und guter Küche präsentieren."

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