Bundeswehrreform: Alle Stellungnahmen auf einen Blick

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Der FDP-Bundestagsabgeordnete Björn Sänger und der Fritzularer Bürgermeisterkandidat Hartmut Spogat haben uns bezüglich der Bundeswehrreform die f

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Björn Sänger und der Fritzularer Bürgermeisterkandidat Hartmut Spogat haben uns bezüglich der Bundeswehrreform die folgenden Presseerklärungen zukommen lassen:

Pressemitteilung des FDP-Bundestagsabgeordneten Björn Sänger

Sichtlich erleichtert zeigt sich der nordhessische FDP-Bundestagsabgeordnete Björn Sänger über die heutige Entscheidung des Bundesverteidigungsminister über die Stationierungen der Bundeswehr. Sänger erklärt dazu: "Die gute Nachricht ist, dass sowohl die Standorte Frankenberg, Fritzlar, Schwarzenborn und Stadtallendorf aber auch das Heeresmusikkorps in Kassel erhalten bleiben. Das Werben bei den Kollegen des Verteidigungsausschusses und beim Bundesminister haben sich ausgezahlt."

Für den Liberalen wird mit dem Erhalt der Bundeswehrstandorte die Region Nordhessen erheblich gestärkt. Sänger dazu weiter: "Es wäre ein herber Rückschlag gewesen, wenn die Standorte aufgegeben worden wären. Die Verwurzelung der Soldaten vor Ort und die wirtschaftliche Bedeutung der Kasernen sind wichtige Stützen in den Kommunen."

Als Wermutstropfen bleibt jedoch die Aufgabe des Standortes Ahlheim/Rotenburg, sowie die erhebliche Reduzierung der Truppenstärke in Fritzlar. "Es war zu befürchten, dass auch Nordhessen nicht gänzlich ungeschoren aus der Reform hervorgehen würde. Immerhin hat sich das Bundesverteidigungsministerium und die christlich-liberale Koalition ambitionierte Sparziele zur Konsolidierung des Haushaltes gesetzt. Dass dabei nicht alle Wünsche und Hoffnungen erfüllt werden konnten liegt in der Natur der Sache. Dennoch kann sich die Region über das Ergebnis freuen", so Sänger abschließend.

Pressemitteilung von Bürgermeisterkandidat

Die Pläne des Verteidigungsministeriums zur Strukturreform der Bundeswehr liegen vor und für Fritzlar birgt das eine gute Nachricht: Die Georg-Friedrich-Kaserne bleibt bestehen!

Der Bürgermeisterkandidat und Soldat Hartmut Spogat zeigte sich außerordentlich erfreut über die Entscheidung. "Es ist ein wichtiges Signal für unsere Stadt, dass die lange und fruchtbare Garnisonsgeschichte weiter geschrieben wird. Nun herrscht endlich Sicherheit für die Soldatinnen und Soldaten sowie deren Familien, die in unserer schönen Dom- und Kaiserstadt eine Heimat gefunden haben", so Spoagt.

Die monatelangen Bemühungen von Seiten der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik haben Erfolge gezeigt. Mit der Stationierung aller Tiger-Kampfhubschrauber in Fritzlar wird die hohe Qualität der Arbeit der Soldatinnen und Soldaten vor Ort gewürdigt. Nächstes Jahr soll dieses System erstmals zum Einsatz kommen und schon seit geraumer Zeit findet die technische und fliegerische Betreuung ausschließlich hier statt. Spogat äußerte dazu weiter: "Die Fachkenntnis für den Einsatz dieses Hubschraubers war schon immer in Fritzlar und wird nun auch hier bleiben. Fritzlar hat sich als Kompetenzzentrum für den Tiger bewährt."

Dass Fritzlar jedoch eine Reduzierung der Dienstposten erfährt, ist der Umstrukturierung der gesamten Bundeswehr geschuldet. Mit Bedauern sieht Spogat den Verlust der "Luftbeweglichen Brigade". Die Bundeswehr bleibt aber der größte Arbeitgeber in Fritzlar.

Ganz besonders dankt Spogat dem Mitglied des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages Bernd Siebert (CDU), der sich mit viel Aufopferung für alle nordhessischen Standorte stark gemacht hat.

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