Buntes Treiben in der Innenstadt am 27. Michaelismarkt: Heiße Rhythmen und coole Bands

Von ULRICH KÖSTERTreysa. Schon morgens hörte man ständiges Getrappel auf dem alten Pflaster in der Treysaer Oberstadt, meist mit einem angestrengte

Von ULRICH KÖSTER

Treysa. Schon morgens hörte man ständiges Getrappel auf dem alten Pflaster in der Treysaer Oberstadt, meist mit einem angestrengten Schnaufen, denn am Vormittag des Michaelismarktes fand der traditionelle Stadtlauf statt. Zuerst starteten die Schüler und im Anschluss drehten die Erwachsenen ihre sieben Runden rund um den Marktplatz. Gegen Mittag fanden sich zahlreiche Besucher auf dem Marktplatz ein, die sich vorsichtshalber mit Regenjacken und Schirmen ausgestattet hatten.

Begleitet von der Band "Jukas" aus Hephata, gestalteten Pfarrer Dieter Schindelmann und Gemeindereferentin Gabriele Döll gemeinsam den ökumenischen Gottesdienst. Das Blasorchester Schwalmstadt musste seinen Auftritt leider schon nach wenigen Liedern abbrechen, da es zu regnen begann und alle ihr Heil unter einem trockenen Dach oder Baum suchten.

Am frühen Nachmittag klarte es glücklicherweise wieder auf und die Menschen genossen das bunte Markttreiben. Neben zahlreichen Verkaufsbuden und Infoständen, bot die Hospitalskapelle eine Bilderausstellung von heimischen Künstlern. Unter anderem hingen dort Fotos aus den 50er-Jahren, die besonders bei alteingesessenen Treysaern großen Anklang fanden.

Heiß her ging es nicht nur am Stand mit Original Elsässer Flammkuchen, sondern auch die Samba-Rhythmen von "Morenas do Brasil" heizten den Besucher ein, wenn sie leicht bekleidet durch die Bahnhofstraße tanzten. Die größte Hitze produzierte allerdings die Dampflok, die an diesem Tag mehrmals zwischen Treysa und Borken pendelte und immer wieder Heerscharen von Fotografen und Eisenbahnfans in ihren Bann zog.

Trotz des durchwachsenen Wetters, zog es viele Besucher auf den Michaelismarkt und in die Geschäfte der Stadt, was vor allem auf dem Heimweg sichtbar wurde, wo nämlich viele einen Rollkoffer hinter sich her zogen, den sie im Laufe des Tages in der Wagnergasse erstanden hatten.

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