Petra Schwermann übernimmt Geschäftsführung des Diakonischen Werks

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Feierlicher Gottesdienst: Pfarrerin Petra Schwermann (Mitte) wird in der Homberger Stadtkirche St. Marien offiziell in ihr Amt eingeführt.

Am 1. August übernahm Petra Schwermann die Nachfolge von Margret Artzt als Diakonie-Pfarrerin und Geschäftsführerin des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Schwalm-Eder. Mit einem Gottesdienst in der Homberger Stadtkirche wurde sie am vergangenen Sonntag feierlich in ihr Amt eingeführt.

Homberg. Das Diakonische Werk des Kirchenkreises Schwalm-Eder bietet Rat und Hilfe an für Menschen in Not, persönlichen Krisen oder bei sozialen Schwierigkeiten, dazu engagieren sich 16 Hauptamtliche und rund 300 Ehrenamtliche in ganz unterschiedlicher Weise. 19 Jahre lang war Margret Artzt Diakonie-Pfarrerin und hatte die Geschäftsführung inne, am 1. August übernahm Pfarrerin Petra Schwermann die Nachfolge. Mit einem Gottesdienst in der Homberger Stadtkirche wurde sie am vergangenen Sonntag feierlich in ihr Amt eingeführt.

Dekan Norbert Mecke, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes, stellte die 49-Jährige in einem Interview erst einmal vor. Nach einer kurzen Biografie gelangte er zu den Erfahrungen, die Schwermann beim Kennenlernen ihres neuen Aufgabengebietes gemacht hatte. „Der Kirchenkreis Schwalm-Eder ist groß, da war oftmals ein Navi nötig“, gab sie offen zu. „Die diakonische Arbeit in der Region ist sehr vielfältig“, so ihr erster Eindruck. „Was macht Diakonie für sie attraktiv“, wollte Mecke wissen - „hier wird Kirche ganz konkret, da möchte ich gern aktiv sein“, lautete die Antwort. „Hier erwartet sie eine fordernde Tätigkeit“, machte Oberlandeskirchenrätin Claudia Brinkmann-Weiß deutlich, „dafür bringen sie vielfältige Vorerfahrungen mit“, war sich die Dezernentin im Bereich Diakonie und Ökumene der EKKW sicher. Mit der Übergabe der Urkunde übertrug sie Schwermann offiziell das Amt und wünschte ihr Gottes Segen für die neue Aufgabe.

Bezirkskantorin Birgit Käfer (Orgel) und Jochen Engel (Klarinette) intonierten das bekannte Stück „Leichtes Gepäck“ von der Gruppe Silbermond, das Schwermann als Vorlage für ihre Predigt nutzte. In den sich anschließenden Grußworten bot Vizelandrat Jürgen Kaufmann auch weiterhin die Zusammenarbeit an, gerade in der Corona-Krise sei die Arbeit des Diakonischen Werks eine besondere Herausforderung. „Schön, dass die Nachfolge so schnell geregelt werden konnte“, freute sich Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz, als Geschenk überreichte er der Neubürgerin einen Gutschein für eine Führung durch die Reformationsstadt.

„Es gibt ganz viel Diakonie im Schwalm-Eder-Kreis“, betonte Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt von der Arbeitsgemeinschaft Diakonische Dienste, „der muss man immer wieder Gehör verschaffen“, gab er der neuen Kollegin mit auf den Weg. Nach dem offiziellen Teil erhielt Christine Schwermann auch von anderen künftigen Wegbegleitern Willkommensgrüße – mit einem gemütlichen Beisammensein in und vor der Kirche klang der Sonntagnachmittag schließlich aus.

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